2017/2018

Kreisoberliga Staffel II

 

26. und letzter Spieltag

 

 

Samstag, 16.06.2018 14.00 Uhr

 

Schwaaner Eintracht - SG "Motor Neptun" Rostock 4:0 (2:0)

 

Im letztem letzten Saisonspiel in Schwaan losten wir die Positionen des befindlichen Kaders spasseshalber einfach mal zu und mischten somit einiges durcheinander. Somit wollten wir die Saison mit Spaß abschließen, was uns nur teilweise auch gelang. Leider nahmen die Gastgeber das Spiel, in dem es für beide Teams um Nichts mehr ging, ernster als gedacht und notwendig und brachten somit ein ums andere Mal auch übertriebene "Härte" ins Spiel.
Das Schönste und Emotionalste an diesem Spiel war wohl die Einwechslung von unserem Steffan Thürkow, der nach seiner Verletzung vor 9 Monaten erstmalig wieder auf dem Platz stehen konnte.
Danke an Joey Schwarz, der mit seinen 48 Jahren aushalf und auch 30 Minuten Einsatzzeit bekam! Respekt!

 

Motor- Aufstellung:
Baschinski - Heinz, Kords, P. Möller - Enskat, Zaher, H. Peters, Simon - M. Peters (60. Schwarz), Starke, Keilbar (83. Thürkow)

 

25.Spieltag

 

 

Samstag, 09.06.2018 14.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - SV Pastow II 1:1 (0:0)

 

Puhhh, das wichtigste vorweg. Wir haben den Klassenerhalt gesichert in unserem letzten Heimspiel und vorletztem Saisonspiel.
Zum Spiel selbst brauchen wir nicht viel sagen. Es lief für uns wiedermal alles andere als glücklich anfangs.
In Halbzeit 1 waren wir das spielbestimmende Team. Wir legten los. Wollten unbedingt zeigen wer hier was tun muss. Das taten Alle. Die Gäste machten nach vorne nichts, als wenn sie gar nich wollten. Wir wieder mit 3 Grosschancen, können, wenn nicht müssen mit 2- 3:0 in die Pause gehen. Leider nutzten wir die Chancen nicht und wir gingen mit 0:0 in die Pause.
Die 2. Halbzeit dann war schon ausgeglichener. Die Pastower nun doch gewillter, bissiger und mit mehr Zug in die Offensive. Auch wir blieben gefährlich, aber auch ohne grosse Chancen. Die Zeit lief. Dann ein Freistoss, der durch unseren Strafraum kullerte. Niemand von uns in der Lage den Kullerball rauszuhauen. Keeper Enno kommt nicht mehr hin und der Ball rollte ins kurze Eck über die Linie. 0:1! Kurzer Schock auf Roter Erde. Es schien für eine Minute mucksmäuschen still im "weiten Rund". Aber eben nur kurz. Nun rannten wir wieder an, drängten auf den Ausgleich. Pastow nur noch hinten drin, bis auf ein oder zwei Entlastungskonter, die nichts brachten. Wir wollten diesen einen verdammten Punkt wenigstens. Und wir bekamen ihn in der Nachspielzeit. Henning köpft uns ins Glück. Jubel, Trubel Heiterkeit! Logischerweise erst recht nach den Blicken auf die anderen Spiele der Konkurrenz im Abstiegskampf, die allesamt verloren und uns klar war- Wir bleiben drin! Diese Zittersaison sollte ein glückliches Ende nehmen.
Wir sind einfach glücklich den Klassenerhalt endlich gesichert zu haben. Gerade in der Rückrunde erlitten wir herbe Rückschläge. Nachdem sich Steffan Thürkow schon in der Hinrunde so schwer verletzte, kam am Anfang der Rückrunde auch noch Pascal um die Ecke mit einer Diagnose die nur auf Langzeitverletzung schliessen liess. Keeper Enno war auch noch wochenlang raus. Dann die bitteren Spielverläufe die wir teilweise hatten. Nunja, einige Spiele mussten wir uns auch selbst ankreiden. Aber Alles in Allem ein versöhnliches Ende für Alle. Loben und danken müssen wir die gute Zusammenarbeit im Männerbereich und mit der A-Jugend. Danke an Alle, Spieler und Trainer von A-Jugend, 2. Herren, Alte Herren, einfach Alle die uns oft geholfen haben und somit dazu beigetragen haben.
Danken möchten wir aber auch unserem Sponsor Steinmetzhaus Nautsch & Steuer, unseren Fans, nicht zu vergessen unseren Ordnern und allen die uns unterstützt haben.Und natürlich auch Dank unseren Spielern, die sich oft auf für Sie fremden Positionen wiederfanden und auch Dank dem Trainern Christian Baschinski und Harald Karau, die es auf Grund Personalmangels oft selbst auch nicht leicht hatten, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Danke sagen wir hier auch allen Schiedsrichtern und Assistenten. Wir wissen das es mit uns nicht immer ganz einfach ist, aber auch manchmal mit Euch nicht (smiley)! Trotzdem Danke auch an Euch. Denn ohne Euch geht einfach nichts und Ohne Euch wären wir nichts in unserem geliebten Sport! Und die "Eier" muss man erstmal haben sich Woche für Woche auf den Platz zu stellen und sich so einige Sachen um die Ohren "hauen" zu lassen! Daran sollten wir alle denken.
Verzichten können wir für uns allerdings auf nochmals so eine "Seuchensaison" wie Diese!

 

Torfolge:
0:1 (75.), 1:1 Henning Peters (90.+2/Enskat).

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Kords, Zaher, H. Peters, M. Peters, Mathias Fischer, Ott, P. Möller, Enskat, Starke, Felix Schulz (85. C. Schönberg)
ohne Einsatz leider: Lentz, Keilbar

 

24. Spieltag

 

 

Sonntag, 03.06.2018 10.00 Uhr

 

TSV Thürkow - SG "Motor Neptun" Rostock 5:4 (3:3)

 

Wiedermal personell arg gebeutelt reisten wir nach Thürkow. Somit wieder mal gezwungen zu einigen Umstellungen auf Positionen. Die Marschroute war trotzdem klar. Was Zählbares mitnehmen.
Nach Anpfiff des ganz guten Schiedsrichters legten wir auch gut los. Von Anfang an waren wir wach. Spielten direkt aufs Gastgebergehäuse los. Nach Anfangsdruckphase dann auch das 0:1. Verdient. Überlegt gemacht von Flo Starke nach schönem weiten Pass von Ott. Weiter gings. Die Führung schien uns zu beflügeln. Weiter spielten wir gut nach vorne. Liessen für die Hausherren höchstens mal Konter zu, die aber nichts brachten. Dann ein Rückpass eines Thürkowers. Flo Starke spekuliert, erläuft sich den Ball und schiebt allein vorm Torwart stehend überlegt ein. Dann fast im Gegenzug quasi aus dem Nichts der Anschlusstreffer für Thürkow. Eigentlich die erste Chance und gleich drin. Jetzt wurden die "Grünen" auch mutiger, wacher und auch agressiver auf den Ball. Wir verloren irgendwie den Faden zu unserem Spiel, wurden nervöser. So kamen nach einer Ecke die Hausherren zum Ausgleich, wo wir kräftig mithalfen, in dem wir den Ball nicht wegkriegen der gefühlt 2 Minuten in der Luft war. Unser Keeper Schönberg bekommt den Ball nicht richtig weg, kann nur nach oben fausten. Er selbst sieht gar nicht wo der Ball ist, der sich in der Luft paar Mal dreht. Leider war auch keiner von uns in der Lage den Ball rauszuhauen. Danke sagt ein Thürkower und knallt den Ball ins Netz. Dummes Gegentor leider, aber passiert. Nun waren wir wieder wacher, schneller, spritziger, williger. Gegen die stark körperlich präsenten Thürkower wars aber schwer sich wirkliche Chancen zu erspielen. Dann ein Freistoss kurz vor der Pause von Henning Peters aufs Tor. Der Thürkow-Torwart kann nur klatschen lassen. Ali Alhsane erkennt als erster die Situation und köpft zur erneuten Führung. Leider wieder fast im Gegenzug noch vor der Pause der Ausgleich. Somit gings mit 3:3 in die Kabinen zur Pause. Puuuuh! Schon jetzt eine irre Partie.
Nach Wiederanpfiff schenkten sich beide Teams aber weiterhin nichts. Thürkow drückte nun etwas. Hatte mehr vom Spiel. So kam es, das man einfach sagen muss "Haste Sch....e am Fuss, haste Sch....e am Fuss. Ein flacher Torschuss von Thürkow. Chrischi Schönberg kann nur mit dem Fuss wegschiessen und trifft unseren André Ott von dem der Ball ins Tor fliegt. Hatte schon was von Slapstick. Führung für die Hausherren. Aber bei uns kein Aufstecken, kein Aufgeben erkennbar. Keiner wollte sich hier so ergeben und das so stehen lassen. Nur 3 Minuten später eine starke Kombination unserer beiden stark aufspielenden Youngster. Dennis Enskat spielt kurz auf Flo Starke. Enskat läuft weiter in die Gasse. Starke steckt ihm den Ball zurück, genau in den Lauf durch und Dennis schiebt überlegt am Torwart vorbei! Stark rausgespielter Treffer. Nun wollten wir wieder mehr. drückten auf die Führung durch Fernschüsse, gut erspielte Chancen. Dann leider, ohne jetzt auf ihn raufzuhauen, eine ganz saudumme Aktion von unserem André Best, der schon gelb hatte. Andre will an der Aussenbahn durch laufen. wird gefoult, bekommt auch sofort den Freistoss, lässt sich aber zu einer Beleidigung (die ich hier nicht widerholen werde) in Richtung des foulenden Spielers hinreissen, die er auch noch so über den Platz brüllte, dass sich wohl die Füchse im umliegenden Thürkower Waldgebiet erschraken und in ihren Bau zurückzogen. Ganz dumme Aktion, die nur MINIMUM gelb-Rot zur Folge haben konnte. Da muss man sich einfach mehr im Griff haben. Sorry, aber sowas geht gar nicht. Leider in einer Phase wo wir echt der erneuten Führung sehr nahe waren. Bärendienst also. Von nun an wars klar. Gegen diese robuste, stark kämpfende Thürkower Truppe 30 Minuten lang in Unterzahl wirds schwer. So wars auch. Klar das nun die Gastgeber mehr wollten und auch zu Chancen kamen. Wir kämpften, rannten, machten taten. Stemmten uns gegen den Rückstand. Aber leider gingen die Thürkower dann doch in Führung. Wir versuchten zwar nun noch mal alles. warfen auch alles nach vorn. Wollten unbedingt den Ausgleich. Hatten auch die Chancen dazu, aber spielen das nicht clever genug aus oder kamen nicht oder zu spät oder auch zu überhastet zum Abschluss. Vielleicht verlies uns zum Ende hin auch einfach die nötige Kraft. Somit blieb es beim 5:4 für Thürkow. Ärgerlich, Bitter, Traurig! Hängende Köpfe. Das Einzige was man uns heute vorwerfen konnte ist wohl, das 4 Auswärtstore nicht reichten um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Denn ein Unentschiden hätten wir uns für diesen starken Auftritt minimum verdient gehabt. Aber wie das so ist wenn man mit unten steht.
Ein schönes Spiel für die Zuschauer mit Sicherheit, in dem wir in der laufenden Saison mit Chrischi Schönberg von unseren Alten Herren Ü35 den 9. (NEUNTEN!) verschiedenen Torwart der Saison einsetzten. Danke Chrischi für deine Bereitschaft! Grosser Dank auch an Matze Fischer aus der 2..
Zum letzten Heimspiel und vorletzten Saisonspiel empfangen wir nun einen dicken Brocken mit dem SV Pastow II am nächsten Samstag. Aber wenn wir es schaffen, an diesem Spiel von heute anzuknüpfen, mit all dieser Leidenschaft, Willen, Zweikampfstärke und auch fussballerisch, dann sollten wir hier es schaffen uns zu belohnen. Der Aufwand heute Männer, der war enorm. Nur die Belohnung fehlte!

 

Besonderes Vorkommniss:
Gelb-Rot: Best (Motor, Beleidigung)

 

Motor-Aufstellung:
C. Schönberg - Ott, Matze Fischer, Keilbar - H. Peters, Heinz (77. Baschinski), Best, Alhsane - Kords, Starke, Enskat

 

Torfolge:
0:1, 0:2 Starke (7./Ott, 21.), 1:2 (24.), 2:2 (31.), 3:2 Alhsane (42./ H. Peters), 3:3 (44.), 4:3 Eigentor Ott (52.), 4:4 Enskat (55./Starke), 5:4 (70.)

 

23. Spieltag

 

 

Samstag, 26.05.2018 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - VfB Traktor Hohen Sprenz 2:2 (0:2)

 

Am 23. Spieltag empfingen wir auf heimischer "Roter Erde" die Mannen aus Hohen Sprenz. Im Vorfeld war schon klar, ein Spiel für uns mit Endspielcharakter.
Von Anfang an war uns die Nervousität und die Anspannung anzumerken. Wir wollten zwar und jeder hängte sich auch rein wieder, aber irgendwie bekamen wir das Spiel nicht wirklich in den Griff. Zu körperlos gingen wir oft wieder in die Zweikämpfe. Viel zu viele überhastete Abspiele die nicht ankamen oder beim Gegner landeten. Unsere Verunsicherung war jedem immer mehr anzumerken. Alle wollten wie gesagt, aber irgendwie kam wieder nicht viel dabei raus. Die Gäste hingegen bissiger, agressiver und auf ihre Konter lauernd. Die sollten sie auch bekommen und durch unsere Fehler, erst im Aufbauspiel, dann auch noch schlecht stehend im Defensivverbund und dann noch kaum gegen den Ball und Gegner agierend, in Führung gehen. Kurz vor der Puse dann noch das 2. Tor der Gäste und somit ging es wiedermal mit einem Rückstand in die Kabine, obwohl man sich so viel vornahm für dieses Spiel.
Nach dem es dann durch einen unserer Führungsspieler in der Halbzeitpause in der Kabine sehr laut wurde, sodass die Einkaufsgäste drüben beim Sky wohl sich noch erschraken, brauchten die Trainer nicht mehr viel sagen. Es wurde alles angesprochen und endlich schienen alle wach bzw. man merkte in den Blicken der Jungs das es so nicht weiter gehen kann. Also gings raus zur 2. Halbzeit.
Von nun an bestimmten wir die Partie. Wir standen enger an den Leuten, nahmen die 2 Kämpfe deutlich agrressiver, körperbetonter an, eroberten uns so endlich auch mal Bälle aus den Füssen der Gäste. Jedem war anzusehen "hier geht noch was, wir geben hier nicht auf". Dann wieder ein Rückschlag. Kapitän Paddy Möller musste verletzt raus. Gerade als der Wechsel vollzogen war, dann aber der Anschlusstreffer. Kurzer Jubel. Und weiter gings. Meist in Richtung Tor der Sprenzer, die allerdings auch immer mal wieder durch ihre schnellen Konter gefährlich vor unser Tor kamen. Aber das schockte niemanden mehr. Weitestgehend hatten wir die Partie nun unter Kontrolle. drängten doch auf den Ausgleich, der dann auch nach schöner Flanke von Till fast genau auf den Kopf von Henning, der nur noch mit Wucht einnicken konnte, fiel. Hochverdient zu diesem Zeitpunkt auf Grund der 2. Hälfte. Am Ende noch einen Punkt geholt, der noch goldwert sein kann.
So wie wir uns in Halbzeit 2 präsentiert haben, somüssen wir am Sonntag in Thürkow von Anfang an auftreten. Aggressiv, Körperbetont, Kämpferisch. Mit Schönspielerei gewinnen wir schon lang keine Spiele mehr. Und solche "Anschisse" wie in der Pause brauch auch niemand mehr sich anzutun, auch wenn er diesmal gerechtfertigt war und ja auch geholfen hat. Für alle also richtig und wichtig war! So holt man Punkte und wir haben wenigstens durch tollen Kampf, tolle Moral und Teamzusammenhalt hier einen wichtigen Punkt mitgenommen. Am Sonntag, auch wenns nicht leichter wird, sollen da aber 2 Punkte mehr auf unserer Habenseite stehen. Und wenn wieder alle an einem Strang ziehen packen wir das auch. Aber wenns sein muss eben wieder mit "Anschiss"!

 

Motor-Aufstellung:
Michi Fischer - Ott, Keilbar, Heinz, M. Peters, Enskat, H. Peters, Starke, P. Möller (52. Zaher), Schüler, Alhsane

 

Torfolge:
0:1, 0:2 (25., 43.), 1:2 Starke (52./Schüler), 2:2 H. Peters (79./Schüler)

 

Nachholespiel 14. Spieltag

 

 

Samstag, 19.05.2018 14.00 Uhr

 

FSV Dummerstorf - SG "Motor Neptun" Rostock 3:0 (1:0)

 

Am Samstag reisten wir, personell arg gebeutelt, mit nur 12 Mann und ohne wirklichen Torwart zum Nachholespiel zum FSV Dummerstorf. Die Torwartfrage klärte sich früh, da Andre Best sich freiwillig dieser auch für ihn ungewohnten Position stellte. Und vorweg- er machte seine Sache sehr gut.
Nach Anpfiff des ganz guten Schiedsrichterkollektivs entickelte sich ein ganz gutes, faires Kreisoberligaspiel. Die Hausherren zwar von Anfang an mit kleinen Feldvorteilen und etwas mehr Spielanteilen, allerdings hielten wir gut dagegen und erspielten uns auch einige gute Chancen. Vom fussballerischen her eine ausgegelichene Partie, in der wir uns auch mal wieder fussballerisch, kämpferisch und auch körperlich besser präsentierten und die Dummerstorfer oft somit zur Verzweiflung brachten. Um so bitterer das es am Ende 0:3 stand und wir uns nicht belohnten. Bis zur 70. Minute, quasi bis zum 2. Gegentor waren wir ebenbürtig. Spielten gut mit nach vorne, standen defensiv gut. Leider kam dann der Doppelschlag der Hausherren, der uns das Genick brach.
Danke an André für´s Torwart sein, und danke an den A-Jugendlichen Sawar Nazari und an "Oldie" Costa, der leider ohne Einsatz blieb.
Das wir gegen auch spielstarke Truppen mithalten können, zeigten wir auch in diesem Spiel. Was uns fehlt im Moment ist einfach das Glück und auch die Durchschlagskraft vorne, um unsere Torchancen in Zählbares umzumüntzen und sich damit selbst zu belohnen. Dazu kommt das wir zu leicht dann Gegentore bekommen, durch individuelle Fehler, oft im eigenen offensiven Aufauspiel, durch zu einfache Ballverluste und dann nicht schnell genug defensiv umschalten und uns oft nur noch das Hinterherlaufen bleibt. Diese Fehler gilt es abzustellen und wir müssen wieder mehr Zielstreibigkeit vor dem Tor entwickeln, auch mal versuchen Tore einfach zu erzwingen. Dann sollte uns auch das Glück wieder hold sein und wir werden auch wieder punkten.
Am nächsten Samstag empfangen wir zu Hause die "Sprenzer" zu einem enorm wichtigen Spiel und hier müssen wir endlich wieder gewinnen. Egal wie! Auch das wird nicht einfach werden. Alle müssen gewillt sein diese 3 Punkte zu Hause zu behalten und wir müssen alle gemeinsam dafür alles geben. Dann packen wir das auch!

 

Motor-Aufstellung:
Best - Kords, Heinz, Keilbar, M. Peters, Starke, Enskat, Schüler, P. Möller, O`Connel, Nazari
ohne Einsatz leider: Oprea

 

Torfolge:
1:0 (33.), 2:0 (72.), 3:0 (74.)

 

22. Spieltag

 

 

Samstag, 12.05.2018 15.00 Uhr

 

HSG Warnemünde - SG "Motor Neptun" Rostock 6:0 (2:0)

 

Bei schönem sommerlichen Wetter traten wir beim Aufstiegsfavoriten und Tabellenführer, den uns schon seit Jahren bekannten Mannen von der HSG Warnemünde an.
Die erste Halbzeit konnten wir noch sehr offen gestalten. Auch wenn die Hausherren von Anfang an das Zepter in der Hand hielten und mehr vom Spiel hatten konnten wir gut dagegenhalten und erspielten uns auch 2-3 gute Chancen. Leider blieben diese aber ungenutzt. Auch die HSG-ler kamen zu Chancen, konnten aber diese auch lange nicht verwerten. Dann kurz vor der Pause ein Doppelschlag und es ging für uns doch sehr bitter mit 0:2 in die Pause.
In Halbzeit 2 wollten wir so weitermachen. Konsequent das Spiel der HSG-ler stören und versuchen weiter gut nach vorn zu spielen. Von diesem Vorhaben war dann leider nach Wiederanpfiff nicht mehr viel zu sehen. Fast ohne gegenwehr konnten die Warnemünder ihr Spiel aufziehen, kombinieren und den Ball durch ihre Reihen laufen lassen. Von unserem Mut aus der 1. Halbzeit war nichts mehr zu sehen. Viel zu viel Alibimässig gespielte Bälle wurden permanent von der HSG abgefangen und es ging fast nur noch auf unser Tor. Wir konnten meist nur noch hinterherlaufen und griffen selbst dabei entweder gar nicht oder nicht konsequent ein. Wir forderten den Gegener fast gar nicht mehr, griffen kaum oder fast nie ins Spielgeschehen mehr ein. Zweikampfannahme? Kaum! So hatten die Mannen von der HSG ganz leichtes Spiel und schossen uns am Ende mit einem halben Dutzend ab.
Was bleibt ist die Erkenntnis, das es bis zum letzten Spieltag für uns kein Ausruhen geben darf. Wir müssen versuchen übers Training mehr und mehr wieder auch körperbetonter zu agieren und reagieren. Das wird uns aber nur mit einem einigermaßen guten Training gelingen. Hier sollte jeder sich vielleicht mal selbst hinterfragen, ob er dafür alles tut. Wir haben noch Zeit und noch stehen wir über dem Strich. Noch zerren wir aber auch aus der Hinrunde, wo wir eine gute Punktzahl geholt haben. Aber auch da war die Trainingsbeteiligung bedeutend anders. Oftmals wenigstens! Von beiden Mannschaften. Da sollten wir schnellstmöglich wieder hinkommen. Ja- auch jetzt den Rest der Saison noch. BEIDE Mannschaften sind noch nicht durch! Wer das bis heute nicht versteht, versteht es vielleicht wirklich erst, wenn wir am Ende der Saison den absoluten "Supergau" innerhalb unserer Fussballabteilung haben. Aber dann ist es zu spät! Für uns alle herrscht endgültig "ALARMSTUFE ROT"!

 

Motor- Aufstellung:
Fischer - Kords, Keilbar, H. Peters, M. Peters, Starke, Enskat, P. Möller, Schüler, Badleh (55. Kaben), Nazari (55. Best)

 

Torfolge:
1:0 (44.), 2:0 Eigentor H. Peters (45.+1), 3:0 (49.), 4:0 (53.), 5:0 (68.), 6:0 (78.)

 

21. Spieltag

 

 

Samstag, 05.05.2018 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - TSV Einheit Tessin II 0:3 (0:1)

Ich machs kurz. Das Ergebnis sagt alles aus. Die Gäste agierten sehr körperbetont und zumeist nur mit langen Bällen. Damit kamen wir überhaupt nicht klar mal wieder. Leider fanden wir aber auch keine spielerischen Mittel. Kamen nie wirklich ins Spiel. Ausser 2 dicken Chancen in Halbzeit 1 lief bei uns nicht viel zusammen. Auch  bei den Gästen nicht viel mehr, aber sie machten aus Ihren Chancen wenigstens 3 Tore. Ansonsten wars ein Grottenkick von beiden Seiten. In einem ganz schwachem Kreisoberligaspiel erwischten uns die Tessiner an einem für uns rabenschwarzen Tag bei herrlichstem Sonnenschein.
Nach zuvor 4 Punkten aus 2 Spielen, die wir gut meisterten, war das wieder ein richtiger Warnschuss hoffentlich zur richtigen Zeit. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.Egal auf welchem Tabellenplatz da wer ist.  Auf Grund der Ergebnisse in der Staffel ist die Luft wieder etwas dünner geworden und wir müssen aufpassen das wir nicht mehr und mehr durch das dünne Eis brechen auf dem wir uns gerade bewegen. Das MUSS jedem endlich bewusst werden. Leichte Spiele gibt es für uns jedenfalls nicht mehr. Jedes Einzelne werden Endspiele sein und zu jedem Einzelnen müssen wir uns wieder enorm strecken, Männer!

Motor-Aufstellung:
Schmäh - Kords, Zaher, H. Peters, Simon, Alhsane, Okascha (59. Baschinski), M. Peters, Schüler, Nazari, Starke (39. Badleh)

Vorkommnisse: Gelb-Rot für Motors Zaher (82./Unsportlichkeit)
Rot für Tessin II (82./Tätlichkeit)

Torfolge:
0:1 (40.), 0:2 (61.), 0:3 (78.)

 

Nachholespiel 15. Spieltag

 

 

Dienstag, 01.05.2018 12.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV Krakow am See 3:3 (1:2)

 

Zum Nachholespiel am Feiertag empfingen wir den Tabellenzweiten auf heimischer "Roter Erde". Nach dem Sieg vom Sonntag wollten wir mutig, engagiert gegen den Favoriten auftreten.
Nach dem Anpfiff passierte erstmal nicht viel. Beide Teams schienen sich abzutasten, wobei die Gäste schon ein leichtes Übergewicht verspüren liessen. Sie agierten mit langen Bällen und wir liefen denen oft hinterher. So fiel auch das 0:1 für Krakow. Langer Ball, unachtsam von uns vertreidigt. Allerdings waren wir nicht geschockt. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gäste. Aber das schreckte uns nicht zurück. Wir spielten mutig nach vorne und erzielten auch nicht unverdient dadurch den Ausgleich nur kurze Zeit später. Von nun an war klar. Das hier wird eine heisse Kiste, ein offenener Schlagabtausch. So kams auch. Die Gäste mit ihren schnellen Spitzen kamen immer wieder gefährlich in den Motor-Strafraum. Allerdings ohne das gross was passierte. Nach einer Ecke für die Gäste dann ein Pfiff nach einem Fall eines Krakow-Spielers in unserem Strafraum. Ob er wirklich berührt wurde weiss wohl bis heute nur er allein und der Schiedsrichter. Der Linienrichter zeigte jedenfalls nichts an. Jedenfalls stand ein Motor-Fuss da und der Krakower fiel. Nahm das dankend an. Elfmeter! 1:2. Vielleicht gings mit diesem Spielstand für die Krakower sogar leicht verdient durch ein leichtes Übergewicht in die Kabine. Nun uns wars egal. Beim Pausentee war jedem von uns klar hier geht was heute, wir könnten was zählbares mitnehmen.
So kamen wir auch aus der Kabine. Wir drückten uns nach vorn. Machten die Räume einger, wurden bissiger und und unsere Abwehr stand gut und sicher. Es war immer noch das Spiel auf Augenhöhe, ein für die Schiedsrichter bis zum Ende hin auch nicht ganz leicht zupfeifendes Spiel durch viele Nicklichkeiten und oft "Geschimpfe" auf beiden Seiten. Aber nun hatten wir spielerisches Übergewicht. Folgerichtig auch das 2:2 wieder durch Paddy Möller, der sein Team so richtig mitzog an diesem Tag. Völlig verdienter Ausgleich nun. Die Gäste wurden nun auch wieder mutiger. Wollten nun auch wieder mehr. Allerdings war das Chancenplus nun mehr und mehr auf unserer Seite. Leider konnten wir keine Chance nutzen um selbst in Führung zu gehen. Also gingen wieder die Gäste in Führung. Schock bei uns? Nicht zu erkennen! Weiter gings. Immer wieder rückten wir vor, kamen gefährlich vors Gäste-Tor. Weitere gute 2 Möglichkeiten konnten wir leider nicht nutzen. Egal. Unser Team rannte, ackerte, wollte unbedingt wenigstens dieses Unentscheiden. Und das wurde erreicht. Nach einem Einwurf bekommt Starke den Ball wieder an den Fuss, der schaut überlegt an den langen Pfosten. Flanke. Und niemand anderer als Paddy Möller schraubt sich in seiner unnachahmlichen Art hoch köpfte das Ding mit voller Wucht ins Netz zu seinem 3. Tor und zum hochverdienten Ausgleich. Kurz danach war Schluss. Und grosser Jubel auf Motor-Seite und Frust auf der Gäste-Seite. Uns wars egal. Wieder haben wir uns belohnt. Ein starkes Motor- Team, an diesem Tag angeführt von einem enorm wichtigen "Capitano", das sich nie aufgab. Nie aufsteckte und mit dieser Moral sich mit einem Punkt belohnte. Ein tolles Spiel mit Klasse-Moral unserer Jungs. Nach 3maligen Rückstand so zurückzukommen, bis zum ltzem Atenzug so zu kämpfen und an sich zu glauben ist wirkich grossartig. Wir können mit dem Punkt sehr gut leben, auch wenn wir in Halbzeit 2 den Sieg verdient gehabt hätten vielleicht durch die mehreren Chancen. Egal. Ihr macht zur Zeit einfach nur Spass Männer. Weiter so!
Ein Kompliment müssen wir mal an den Schiedsrichter, Andreas Presch, machen, der zugab nach dem Spiel in diversen Gesprächen, dass die Partie nicht einfach war für ihn zu leiten und einige Situationen ganz schwer einzuschätzen waren. Und auch zugab, vielleicht nicht immer ganz richtig gelegen zu haben und auch er nicht alles sehen kann und Fehler machen kann. Hut ab! Hat man auch nicht so oft. Können sich Einige gern aber ein Beispiel dran nehmen. Fehler machen alle. Spieler, Trainer, Fans, Schiedsrichter. Dazu mal zu stehen zeigt "Eier"!

 

Motor-Aufstellung:
Schmäh - Kords, Ott, H. Peters, Simon, Alhsane, Starke, M. Peters, Schüler (76. Best), P. Möller, Badleh (76. Jakulat)

 

Torfolge:
0:1 (11.), 1:1 P. Möller (17./ Simon), 1:2 (28./FE), 2:2 P. Möller (64/Simon.), 2:3 (70.), 3:3 P. Möller (90+3/Starke)

 

20. Spieltag

 

 

Sonntag, 29.04.2018 12.00 Uhr

 

PSV Rostock II - SG "Motor Neptun" Rostock 1:6 (1:3)

 

Bei herrlichen Sommerwetter und mit Stephan Rohde, der mit 40 Jahren als Keeper in der 1. Herrenmannschaft debütierte (Grosser Dank Rohdi) und vorweg- eine tadellose, fehlerfreie, richtig gute Partie bot- wurde dieses Spiel vom ganz guten Schirigespann beim Tabellenletzten PSV II angepfiffen. Die Marschroute war klar. Wir wollten hier unbedingt, trotz einiger Umstellungen auf Grund von Personalausfällen, den ersten 3er der Rückrunde einfahren.
Allerdings hatten wir anfangs so einige "Problemchen" ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber starteten druckvoll. Spielten gefällig die Bälle bis zu unserem 16ner gefährlich. Vorerst konnten wir, bis auf einen Lattenschuss, die Angriffe aber noch abwehren und selbst einige gute Angriffe spielen, die aber nichts brachten. Die Gastgeber dann doch mit dem ersten Tor des Spiels. Bis zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht mal ganz unverdient. Allerdings war dieser Gegentreffer wohl komischerweise der "Dosenöffner" für unser Spiel. Von nun an, total ungeschockt, voll motiviert, drängten wir auf den Ausgleich, erhöhten den Druck ungemein. So konnten wir durch unbedingten Willen, Leidenschaft und guten Fussball von hinten raus nach vorne, nicht nur noch vor der Pause den Ausgleich erzielen, sondern gar noch das Spiel komplett drehen innerhalb von 10 Minuten mit 3 Treffern.
Somit gings in die Pause mit einer guten 1:3- Führung im Rücken.
Die 2. Halbzeit hatten wir dann fast die ganze Zeit über im Griff. Ausser den ein oder anderen Entlastungsangriff bis zu unserem 16ner brachten die Hausherren nicht mehr zu stande. Sie schienen zu geschockt über das völlig gedrehte Spiel. Wir waren mit der Führung im Rücken nun noch mutiger, zielstrebiger, bissiger in den Zweikämpfen und erspielten uns eine Vielzahl von Chancen. Am Ende stand dann ein hochverdienter 6:1-Auswärtsieg und die vom Trainerteam geforderten 3 Punkte auf der Habenseite in einer sehr fair geführten Partie von beiden Seiten.
Nach dem Abpfiff war bei den "Motoren" natürlich der Jubel gross. Endlich belohnte sich das Team für den betriebenen Aufwand. Nach den Rückschlägen wie Verletzungen und oft unglücklich verlorene Spiele in den letzten Wochen gab man sich nie auf, baute man sich auf und man hielt zusammen. Ein grosses Plus ist dieser Zusammenhalt der Truppe, wo niemand aufs Abstellgleis geführt wird und jeder an den Anderen glaubt und jeder Einzelne das Vertrauen des Trainerteams im Rücken hat. Und das zahlt die Mannschaft auch zurück. So kann und soll es weitergehen, auch wenn bereits am Dienstag mit dem Tabellenzweiten FSV Krakow am See im Nacholeheimspiel eine ganz andere Hausnummer warten sollte.

 

Motor- Aufstellung:
Rohde - Kords, Keilbar (46. Ott), H. Peters - Simon, Alhsane, Zaher, M. Peters (72. Best) - Schüler, Möller, O'Connell (61. Badleh)

 

Torfolge:
1:0 (34.), 1:1 O.Connell (38./Zaher), Alhsane (42./Schüler), 1:3 M. Peters (44./HE), 1:4 P. Möller (53./Simon), 1:5 P. Möller (68./M. Peters), 1:6 Best (78./Alhsane)

 

19.Spieltag

 

 

Sonntag, 22.04.2018 14.00 Uhr

 

Union Sanitz - SG "Motor Neptun" Rostock 5:1 (3:0)

 

Personell arg gebeutelt reisten wir in Groß Lüswewitz an. Aufgrund der Personalbedingungen mussten wir einiges umstellen, sodass unser "Capitano" Patrick Möller zum Beispiel ins Tor musste. In der ersten Hälfte fingen wir auch sehr gut an und hatten schon nach 30 Sekunden eine gute Torchance durch Ali. Es entwickelte sich ein Spiel in dem die Sanitzer nun stärker wurden und wir mit Ihnen immer mehr Probleme bekamen. So erwischten uns die Hausherren nun auch mit ihrem schnellen, schnörkellosen Spiel 3 mal eiskalt vor der Pause.
In Halbzeit 2 lief bei den Gastgebern nun gar nichts mehr zusammen und sie hatten gar keine Torchance mehr bis zu ihren beiden Toren kurz vor Schluss. Wir bestimmten das Spiel, kämpften uns mehr und mehr in die Partie zurück, investierten nochmal viel, standen hinten sicher und spielten gut bis in den Sanitz- Strafraum hinein. Leider mal wieder ohne die nötige Durchschlagskraft vorne, das ein oder andere Tor mehr zu erzielen, zu erzwingen. Wir konnten uns nur noch mit einem Tor belohnen, obwohl hier mehr Treffer drin gewesen sind. Die beiden letzten Konter der Hausherren kurz vor Schluss waren da auch nur noch "Kosmetik".
Wieder eine Niederlage in dem wir uns nicht vorwerfen können, nicht zu wollen. Wir investieren viel nach vorne. Leider schaffen wir es momentan nicht 2 Halbzeiten lang hinten sicher rauszuspielen, wobei wir zu viel Bälle im Mittelfeld und weiter vorne zu oft und zu viel verlieren. Dann wird es schwer für uns rechtzeitig schnell umzudenken und laufen meist nur noch hinterher. Und wir müssen wieder die Torgeilheit finden. Tore oft mehr wollen und erzwingen, somit vorweg mehr zu Abschlüssen kommen. Nächste Gelegenheit dazu am nächsten Sonntag beim Tabellenschlusslicht PSV Rostock II, wo wir die 3 Punkte unbedingt "erzwingen" wollen. Die Gastgeber aber auch auf keinen Fall unterschätzen dürfen, wie die letzten Ergebnisse aufzeigen!

 

Motor-Aufstellung:
P. Möller - Kords, Keilbar, Heinz, Simon, Ott, H. Peters, M. Peters, Alhsane, Badleh (71. Zaher), Schüler (83. Best)

 

Torfolge:
1:0 (17.), 2:0 (24.), 3:0 (31.), 3:1 Zaher (74.), 4:1 (84.), 5:1 (89.)

 

 

18.Spieltag

 

 

Samstag, 14.04.2018 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV NordOst Rostock 0:4 (0:2)

 

Zum Freundschaftsderby am 18. Spieltag empfingen wir die Mannen vom FSV NordOst Rostock und wollten eigentlich auch keine "Freundschaftsgeschenke" verteilen. Am Ende hiess es aber 0:4 für die Gäste und um ehrlich zu sein, auch in der Höhe verdient.
Wir können uns nicht mal vorwerfen das wir nicht wollten. Der Wille war schon da. Allerdings waren wir den uns auch bekannten körperlich betonend aufspielenden NordOstlern, gerade was das Zweikampfverhalten und dem Spiel mit dem Körper angeht, zu oft völlig unterlegen. Desweiteren fehlte uns oft die nötige Ruhe am Ball. Viel zu nervös und hektisch agierten wir im Spiel nach vorne. Suchten oft die komplizierteren Wege bzw. spielten die Bälle viel zu ungenau. Verloren zu viele Bälle, weil die Gäste galliger und besessener auf den Ball waren, auch oft nur ein Bein dazwischen stellen brauchten. Dazu kam das wir die langen Bälle, mit denen Nordost zu Hauf agierte im Spiel nach vorn, auch oft falsch einschätzten. Klar kamen wir auch desöfteren vors gegnerische Tor. Aber selbst im Strafraum der Gäste wurde dann viel zu oft versucht den Ball noch mal abzulegen, anstatt den Abschluss zu suchen. Von Fernschüssen schon mal gar nicht zu reden. Da müssen wir wieder viel zielstrebiger werden und oft den Zug zum Tor suchen. Zwar hatten wir auch mehr Ballbesitz, aber nur der schiesst bekanntlich keine Tore.
So kam es, dass wir dieses Derby auf heimischen Geläuf, ohne uns eine nennenswerte Torchance zu erspielen, zu Recht verloren. Die Nordostler konterten uns viermal klassisch aus, wobei wir uns nicht mal wehrten, nur noch hinterherliefen, weil wir quasi gar nicht mehr eingreifen konnten. So muss man leider zugeben ist es am Ende ein völlig verdienter Sieg für die Gäste.
Es wird noch eine schwere, lange Saison für uns. Aber wir wissen auch das wir es besser können und uns nicht aufgeben werden. Dafür haben wir uns schon oft genug selbst aus der Sch..... rausgezogen. Und auch diesmal wird es uns wieder gelingen. Also Kopf hoch- Brust raus und weitergehts, Männer.

 

Motor- Aufstellung:
Martens - H. Peters, Keilbar (55. Kords), Zaher (55. Heinz), Starke, Alhsane, Badleh, M. Peters, Schüler (55. Best), P. Möller, Enskat

 

Torfolge:
0:1 (21.), 0:2 (39.), 0:3 (50.), 0:4 (76.)

 

17. Spieltag

 

 

Samstag, 07.04.2018 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - SV Jördenstorf 1:3 (0:3)

 

Am 17. Spieltag empfingen wir die Mannen vom SV Jördenstorf und es sollte ein Spiel mit 2 unterschiedlichen Halbzeiten werden.
Die erste Halbzeit verschliefen wir völlig und 2 von den 3 Treffern waren tolle verspätete Ostergeschenke unsererseits, die die Gäste dankend annahmen.
Wir hatten das ein oder andere Mal einfach nicht die nötige Ruhe am Ball. Spielten und gingen oft die komplizierteren Bälle und Wege. Die Gäste wie gewohnt sehr robust und hatten die grössere Agressivität und körperliche Präsenz bei sich. Wir hatten zwar auch Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Die Gäste nutzten hingegen unsere Fehler eiskalt aus und legten uns die "Eier" ins Netz. Somit gings mit 0:3 aus unserer Sicht in die Kabine zur Pause.
In Halbzeit 2 stellten wir um und wollten ein frühes Tor machen. Das gelang auch. Von Anfang an bestimmten wir nun die Geschehnisse auf dem Feld. 5 Minuten nach Wiederanpfiff kann Liam im Strafrauf nur noch "gelegt" werden und der völlig berechtigte Elfmeterpfiff ertönte. Marc ging zum Punkt und traf sicher zum 1:3.
Nun waren wir am Drücker. Wir spielten von hinten raus gut nach vorn und kamen immer wieder gefährlich vors Jördenstorfer Tor, erspielten uns eine Vielzahl von Chancen. Aber entweder gingen die Bälle knapp vorbei, wurden von der Linie gekascht oder der starke Gästekepper hatte irgendwie noch Fuss oder Hand dran. Die Gäste kamen immer mehr ins straucheln, bekamen kein Bein mehr wirklich auf die "rote Erde". Ausser eins zwei Entlasungskontern, die aber verpufften, kam da nich mehr viel. Trotzdem retteten Sie sich über die Zeit und wir standen mit leeren Händen da. Nach 90 Minuten hätten wir aber eigentlich minimum das Remis verdient gehabt, belohnten uns aber nicht für eine tolle Moral und ein gutes Spiel in Halbzeit 2.
Nächste Woche nun empfangen wir zum Derby die Jungs vom FSV Nordost. Hierbei müssen wir unbedingt versuchen von Anfang an, an die heutige 2. Halbzeit anzuknüpfen. Dann sollten wir diese 3 Punkte auch nicht wieder so "verschenken".

 

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Heukmes, Starke, Keilbar, P. Möller, M. Peters, Zaher, Alhsane, Schüler (63. Best), O´Connell (63. Badleh)

 

Torfolge:
0:1 (10.), 0:2 (24.) 0:3 (45), 1:3 Marc Peters (50., FE)

 

16. Spieltag

 

 

Sonntag,  18.03.2018 13.00 Uhr

 

SV Warnemünde II - SG "Motor Neptun" Rostock 5:0 (1:0)

 

An unserem verspäteten Rückrundenauftakt, nach dem die beiden vorangegangenen 2 Spieltage für uns ausfielen, traten wir bei eisigen Temperaturen und Winden beim uns als spielstarken bekannten SV Warnemünde II an. Leider bestätigten die Hausherren von Anfang an ihre Stärke. Schon das 1:0 nur zur Pause war doch sehr schmeichelhaft für uns. Ausser einen gefährlichen Freistoss von Till, den der Warnemünde-Keeper aber kratzte, hatten wir keine nennenswerte Chance.
Auch in der 2. Halbzeit fiel uns leider gegen eine robust stehende und stark aufspielende Heimmannschaft nichts ein. In allen Belangen, körperlich, sowie auch spielerisch, waren uns die Kicker aus dem Ostseebad überlegen an diesem Tag. Das muss man neidlos anerkennen. Mit dem 5:0 am Ende waren wir auch noch gut bedient. Nennen wir es mal so, wir gingen im "Eisbad Warnemünde" baden.
Nun heisst es einmal kräftig schütteln. Fehler, die wir zu Hauf machten, versuchen aufzubearbeiten und abzustellen. Und weiter gehts! Solche Tage gibts immer wieder. Aber es kommen auch immer wieder Bessere!

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Ott, Keilbar, Heukmes, Simon, Enskat, Alhsane, O`Connell, P. Möller, Schüler (58. Starke)

Torfolge:
1:0 (34.), 2:0 (69.), 3:0 (71.), 4:0 (82.), 5:0 (84.)

 

 

13. Spieltag

 

 

Samstag, 02.12.2017 13.00 Uhr

 

FSV Krakow am See - SG "Motor Neptun" Rostock 4:1 (2:0)

 

Am letzten Spieltag der Hinrunde mussten wir unsere weiteste Reise zum Tabellenzweiten FSV Krakow am See antreten. Mit 12 Spielern im Gepäck reisten wir los.
Nach dem das ganz gute Schiri-Gespann das Spiel anpfiff, gleich der erste Schock für uns. Flo Starke humpelte nach einem Sprint nach 3 Minuten bereits und fasste sich immer wieder an den Oberschenkel. Leider musste Flo dann raus und Till kam in die Partie und übernahm den Part auf der rechten Aussenbahn und machte seine Sache auch ordentlich. In der Folgezeit entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem wir uns sogar leichte Vorteile verschafften und auch 2 Tore schossen durch Paddy, die aber wegen wohl knappen Abseits nicht zählten. Dann eine Ecke der Hausherren, die von uns abgewehrt wird, leider deckte aber niemand aus unseren Reihen den Rückraum ab, wo ein Krakower den Ball gefühlt direkt auf den Fuss bekam und aus 25 m einfach mal den Ball in den Winkel hämmerte. Von nun an spielten eigentich nur noch die Hausherren und wir rannten hinterher. Wir kamen mit dem Boden nicht klar, auch nicht mit der Spielweise der Krakower. Allerdings nahmen wir auch gegen die körperlich starken Hausherren kaum Zweikämpfe an.
Auch in Halbzeiit 2 fanden wir keine Mittel mehr den Gegner zu stellen. Defensiv agierten wir viel zu nervös und offensiv öfter zu überhastet. Einziger Lichtblick war der Treffer zum 4:1 von Ibrahim, den er durch einen schönen Fallrückzieher erzielte. Am Ende ein verdienter Sieg für die Krakower, bei dem wir aber auch nicht viel entgegensetzen konnten und wir ihnen es sehr leicht macht machten.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Keilbar, Zaher, M. Peters, Ott, Badleh, Starke (7. Schüler), P. Möller, O`Connell, Alhsane

 

Torfolge:
1:0 (27.), 2:0 (38.), 3:0 (61.), 4:0 (83.), 4:1 Zaher (86./ P. Möller)

 

12. Spieltag

 

 

Samstag, 18.11.2017 13.30 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - Schwaaner Eintracht 2:1 (1:1)

Am 12.,  dem vorletzten Spieltag der Hinrunde und somit letzten Heimspiel des Jahres, empfingen wir die Schwaaner Eintracht auf "Roter Erde".
Wir wussten das ein ein schweres Spiel werden würde, wollten aber unbedingt die 3 Punkte hier behalten. Das war die Zielsetzung, egal wie!
Nach dem Anpfiff, des gut zusammen agierenden Schirigespanns gings kurz hin und her, wobei das "Her", in dem Fall die Gäste aus Schwaan, unsere Unachtsamkeit gleich mal ausnutzte und schon sind wir in Rückstand geraten. Nach diesem 0:1 entwickelte sich ein Spiel, das sich den niederen äusseren Bedingungen immer mehr anpasste. Wir waren wie immer bemüht die Kontrolle übers Spiel zu halten. Allerdings wurde es von unserer Seite aus immer mehr zu einem Fehlpassfestival, auf das sich selbst die Schwaaner einliessen. Beide Mannschaften von schönem Fussball weit entfernt. Unsere Stürmer drängten sich immer mehr in die Mitte, anstatt die Breite des Feldes auszunutzen. Ali und Till meinten es zwar gut und liessen sich öfter mal fallen, aber dadurch fehlten sie vorne, um die Bälle in der Offensive zu empfangen. Anspielpunkte fand man nur selten leider. Abschlüsse waren kaum zu erkennen, sodass wir uns wieder mal nicht wirklich eine Chance erspielen konnten. Zweikämpfe wurden zu wenig oder nicht energisch genug angenommen. Das machten die Gäste besser. Aber wir liessen sie ja auch ohne gross gegenzuhalten. Lediglich Liam hatte mal einen Geistesblitz und zog einfach mal ab und der Ball landete im Tor. Der erlösende Ausgleich! Ganz wichtig so kurz vor der Pause. So gings mit 1:1 in die Kabinen. Die Ansprache von Coach Karau war ruhig, aber sachlich kritisch. Wir sprachen die Fehler an und wollten es nun besser machen. Diese 3 Punkte sollten auf "Roter Erde" bleiben- egal wie!
In Halbzeit 2 zogen wir dann die Zügel an und standen auch besser. Wir versuchten nun konzentrierter und williger uns nach vorn zu spielen. Das wurde auch belohnt. Marc tritt einen Freistoss, Nadeen Badleh schaltet schnell, läuft rein , hält den Fuss hin- Drin! 2:1-Führung. So einfach geht das. Es schien nun zu laufen. Aber denkste! Von nun an glich unser Spiel das der 1. Halbzeit. Viel zu nervöse, überhastete Abspiele. Keine ankommenden Bälle noch und nöcher. Bemüht waren alle, das kann man keinem abschreiben. Aber es schien als hätten alle Furcht davor irgendwie einen entscheidenen Fehler zu machen.  Die Eintrachtler rochen den Braten, wurden wieder gefährlicher und wir gerade im Defensivverbund nervöser. Die Schwaaner kamen noch zu 2-3 guten Chancen. Aber mit Martin, diesmal im Tor, hatten wir einen sicheren Rückhalt. Jedenfalls retten wir uns mit der knappen Führung bis zum Abpfiff und siegten 2:1. Ob nun verdient oder doch glücklich war uns am Ende ehrlich gesagt sch....egal. Wir wollten die 3 Punkte, wir hatten sie. Ziel erfüllt. Nicht schön, aber erfolgreich könnte man einfach ein kurzes Resümee ziehen. Kämpferisch hatten wir wieder überzeugt. Spielerisch haben wir definitiv wieder viel Luft nach oben bewiesen. Da müssen wir wieder hinkommen. Auch wenn es schwer ist Mannschaften zu bespielen, die kaum Räume öffnen weil sie sehr kompakt hinten stehen und körperlich an-und durchgreifen, müssen wir wieder durch unseren guten Offensivfussball, den wir schon oft zeigten, versuchen zu überzeugen gemischt mit wieder mehr körperlicher und auch fussballerischer Präsenz. Dann werden wir uns auch wieder genug Chancen erspielen um auch solche Spiele wieder souveräner zu gewinnen.
Nun haben wir erstmal am nächsten Wochenende spielfrei, bevor wir dann zum letzten Spiel nach Krakow reisen, wo uns mit dem FSV Krakow am See zum Abschuss der Hinrunde ein richtig dicker Brocken erwartet. Aber wir wollen versuchen natürlich auch beim aktuell Tabellenzweiten den einen oder anderen Punkt mit zu nehmen an die Rote Erde- Egal wie!

Motor- Aufstellung:
Wunderlich - H. Peters, Keilbar, Zaher, M. Peters, Badleh, Starke (75. Heukmes), Ott, Schüler (70. Best), O`Connell, Alhsane

Torfolge:
0:1 (3.), 1:1 O` Connell (40.), 2:1 Badleh (53./ M. Peters)

 

 

11. Spieltag

 

 

Samstag, 11.11.2017 13.30 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV Dummerstorf 2:3 (2:2)

 

Am Samstag trafen wir auf die uns doch ziemlich unbekannte Mannschaft des FSV Dummerstorf.
Da wir zu Hause spielten, war die Marschroute aber klar. 3 Punkte sollten es werden.
Nach dem Anpfiff hatten wir zwar auch die Spielkontrolle, allerdings ohne sich wirklich zwingende Torchancen zu erspielen. Die Gäste standen defensiv sehr gut geordnet und hatten auch gefähliche Konter. Aber auch die brachten erstmal nichts. Aber nach 20 Minuten sollte es klingeln. Wir wehren eine Flanke zu sehr in die Mitte ab, ein Dummerstorfer steht goldrichtig, zieht einfach mal ab- Drin! 0:1. Nun trauten wir uns etwas mehr. wurden mutiger, versuchten mehr die Zweikämpfe anzunehmen, drückten auch. Somit belohnten wir uns mit dem Ausgleich durch Ali, nach dem sich "Ottl" stark gegen den Gästekeeper durchsetzte. Nun gings quasi hin und her. Die gefährlicheren Szenen hatten allerdings die Gäste. Viel Glück hatten wir wo die Dummerstorfer 1x selbst nur die Latte treffen und dann Enno einen Ball unterläuft und Ibahim zum Glück selbst noch den Ball irgendwie an die Latte köpfen kann. Schon verdient dann aber doch kurz vor der Pause das 1:2 für die Gäste durch einen direkten Freistoss., wo wir aber im direkten Gegenzug wieder durch Ali den Ausgleich noch vor der Pause erzielen können.
Die 2. Hälfte glich der 1. Wir versuchten zwar viel, aber es kam einfach nichts bei raus wirklich. Wir versäumten es auch oft den direkten Abschluss zu suchen, spielten lieber nochmal ab usw.. Die finalen Pässe, die oft zwar wirklich gut gedacht waren, kamen aber leider nie wirklich an. Das Spiel verflachte nun imemr mehr. Zwar ging es zwischen den Srafräumen hin und her, aber es passierte nichts mehr an Chancen. Das die Gäste dann noch einen direkten Freistoss verwandeln zum 2:3 Endstand war irgendwie die logische Konsequenz. Wir investierten einfach zu wenig in dieser Partie. Erspielten uns, ausser die Tore, nicht eine wirkliche echte Torchance. Wir wollen keinem hier die Mühe und den Willen streitig machen. Aber irgendwie fehlte einfach der letzte Biss zum Siegeswillen, der uns oft auszeichnete, bei einigen, so kam es einem zumindest vor. So muss man am Ende sagen das der Sieg wohl für die Gäste in Ordnung geht.
Wir müssen uns in Zukunft wieder auf unsere Stärken konzentrieren. Teamzusammenhalt, Wille, Leidenschaft gepaart mit gutem Offensivfussball. Wir wissen alle das wir es können, haben es oft genug gezeigt. Zusammen kommen wir da auch wieder hin. Gelegenheit dazu haben wir dazu bereits am Samstag wieder zu Hause gegen die Schwaaner Eintracht. Und diese 3 Punkte müssen auf der "Roten Erde bleiben!

 

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Keilbar, Zaher, M. Peters, Badleh, Ott, P. Möller, O`Connell, Schüler, Alhsane
leider ohne Einsatz: Winski, Kords, Heukmes

 

Torfolge:
0:1 (21.)
1:1 Alhsane (32./ Ott)
1:2 (38.)
2:2 Alhsane (39./ O`Connell)
2:3 (78.)

 

10. Spieltag

 

 

Samstag, 04.11.2017 14.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - TSV Thürkow 4:2 (3:0)

 

Der TSV Thürkow am 10. Spieltag bei uns auf der Roten Erde zu Gast. Allen war klar das es nicht unbedingt ein schönes Fussballspiel werden würde, aber auch war allen bewusst das wir nach letzter Woche was gut zu machen hatten und darum diese 3 Punkte in der Hans-Sachs-Allee bleiben mussten- Egal wie!
Nach dem Anpfiff legten wir direkt los und zeigten wer hier Hausherr auf dem Platz ist. Nach nur 5 Minuten bereits die 2:0-Führung durch Tore von Flo und Ali. Von nun an verflachte das Spiel etwas. Immer wieder Unterbrechungen durch fragwürdige Eintscheiidungen des Schirigespanns. Manchmal war es Abseits was keins war, manchmal ware es Fouls, die keine waren. Schnell zog sich das Gespann desöfteren den Unmut der Heim- und auch der Gästemannschaft durch sehr fragwürdige Entscheidungen zu. Höhepunkt der Fehleintscheidung hierbei war wohl, als ein Thürkower Spieler den Ball scheinbar zum Torwart zurückspielen will, aber den Ball zu unserem Paddy Möller spielt, der den Ball annimmt, ins Tor schiesst und dann auf Abseits entscheiden wird. Selbst die Gäste waren überrascht und sagten, "kann nie Abseits sein". Auf Nachfrage hin beim Linienrichter, der die Fahne hob, kam nur ein wirklich arrogantes " Ich hab das so entschieden. gehen sie weg" Beide Mannschaften versuchten sich aber trotzdem weiter auf Fussball zu konzentrieren. Wir liefen immer wieder auf das Gästetor zu und die Gäste setzten Nadelstiche durch Konter. Beiden brachte das zunächst aber nichts mehr ein. Kurz vor der Pause dann doch noch das 3:0 für uns durch durch Liam. Somit ging es auch verdient mit dieser Führung in die Kabinen.
In Halbzeit 2 wollten wir einfch so weitermachen. Wir hatten ja alles im Griff soweit. Nur noch das ein oder andere Tor wollten wir versucen machen.
Also gings eigentlich genauso weiter wie in Halbzeit 1. Wir machten das Spiel, hatten mehr Ballbesitz. Die Gäste blieben nur durch Konter gefährlich. Leider führte aber auch das Schirigespann ihre Art zu pfeiffen genauso weiter wie in Halbzeit 1 schon. Dazu noch ein "Klops" von Keeper Enno, den die Thürkower nutzen. Kurz danach dann gar noch das 3:2. Klar nun wurde es hektisch. Allerdings bewahrten wir den kühleren Kopf. Die Thürkower zwar um den Ausgleich bemüht, aber wir dem 4:2 eigentlich immer näher. So kam es dann auch und Liam machte 10 Minuten vor dem Ende den Deckel drauf mit dem 4:2. Kurz danach noch ein indirekter Freistoss für uns im Strafraum der Thürkower, den "Äntzen" aber nach kurzer Absprache mit Team und Spielercoach Baschinski einfach ins Aus schoss, da dieser wieder falsch gegeben wurde und wir ein Zeichen setzen wollten. Alle verstanden warum wir diese Chance gar nicht nutzen wollten, nur das Schirigespann selbst verstand das wohl nicht. Leider bekam der Keeper der Thürkower für die Aussage " Na merkt ihr was? Habt ihr wohl was falsch gemacht?" auch noch die gelb-rote Karte, nur weil er mit der Aussage auf Fehler bei dieser Entscheidung hinweisen wollte. Alle Versuche, selbst von unserer Seite aus, die "Ampelkarte" für den Gästekeeper doch zurückzunehmen scheiterten. Völlig überzogen diese Karte und auch so ein Verhalten im ganzen Spiel. Wenn man so auftritt als Schiedsrichtergespann und auch Spielern, Trainern und Zuschauern beider Mannschaften auch noch arrogant gegenübertritt, darf man sich nicht über den Unmut und Ärger, der einem entgegenschwappt von allen Seiten nicht wundern. Fehler sind menschlich und werden von Allen gemacht. Aber man sollte sich diese auch mal eingestehen. Wenn man von allen beteiligten Seiten auf diese Fehler hingewiesen wird, wird wohl was dran sein, einen rabenschwarzen Tag erwischt zu haben als Schiedsrichterteam.
Alles in Allem, auch wenn es Mitte der 2. Halbzeit einmal eng wurde, ein völlig verdienter Sieg für uns in einem Spiel, in dem das Schirigespann mit vielen fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten für viel Unruhe auf und neben dem Platz sorgte."

 

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Keilbar (85. Heukmes), Zaher, Simon, Badleh, Starke (24.verl./ Kords), P. Möller, Alhsane (79. Baschinski), O`Connell, Schüler

 

Torfolge:
1:0 Starke (3./O`Connell), 2:0 Ahsane (5./ Schüler), 3:0 Badleh (41./ P. Möller), 3:1 (57.), 3:2 (65.), 4:2 O`Connell (80./ Baschinski)

 

9. Spieltag

 

 

Samstag, 28.10.2017 14.30 Uhr

 

Traktor Hohen Sprenz - SG "Motor Neptun" Rostock 4:1 (1:1)

 

Am 9. Spietag traten wir in Hohen Sprenz an, wo schon im Vorfeld stürmische Boen über den Platz fegten. Es sollte unsere schlechteste Saisonleistung werden und das lag nicht am Wind. Nach unserer frühen Führung konnten wir uns keine echte Chance mehr erspielen und Sprenz führte uns vor allem in Halbzeit 2 teilweise vor. Damit ist das Spiel eigentlich auch schon erzählt. Wir fanden spielerisch kaum statt und fanden aber auch kämpferisch einfach nicht in die Partie. Aber auch solche Tage gibt es eben mal im Fussball. Intern werden wir sicher darüber reden müssen, wie so ein Leistungsabfall innerhalb von nur einer Woche möglich ist, ohne dabei nun alles schlecht zu reden, draufzuhauen oder irgendjemanden den Kopf abzureisssen. Aber eins dürfte klar sein. Das sollte wohl die schlechteste Saisonleistung bleiben in dieser Saison. Denn das haben wir alle nicht nötig! Das wir es besser können wissen wir alle.
Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung und zu zeigen das dieses Spiel in Hohen Sprenz ein Ausrutscher war, haben wir bereits im nächsten Heimspiel am nächsten Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Thürkow. Wir sollten ja nun auch gewarnt sein, das kein Spiel in dieser Liga ein Selbstläufer wird.

 

Motor-Aufstellung:
Winski - H. Peters, Keilbar, Zaher (46. Kords), M. Peters, Alhsane, Starke, Enskat (67. Badleh), O`Connell, Schüler (62. Ott), P. Möller
Bes. Vorkommnis. Motor Keeper Winski verletzte sich in der 77. Minute, sodass Patrick Möller ins Tor musste und Motor in Unterzahl weiter spielen musste.

 

Torfolge:
0:1 Alhsane (1./P. Möller), 1:1 (34.), 2:1 (55.), 3:1 (77.), 4:1 (88.)

8. Spieltag

 

 

Samstag, 21.10.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - SV Warnemünde II 2:2 (0:1)

 

Mit dem SV Warnemünde II erwarteten wir eine spielstarke Truppe am Samstag auf heimischer "Roter Erde".
Schon direkt nach dem Anpfiff wurde klar, das sich hier keine Mannschaft etwas schenken will. Die Gäste gewohnt lauf-und spielstark, aber wir hielten dagegen und erspielten uns auch die meisten Spielanteile. Nach einigen Chancen auf beiden Seiten, dann 2 Riesenchancen für uns. Leider blieben diese ungenutzt und wir verpassten die Führung. So kam das, was uns schon letzte Woche passierte. Die Gäste gingen kurz vor der Pause in Führung und wir konnten uns nur anschauen. Nun gut. Bis zum Pausenpfiff blieb es so. Enno verletzte sich leider und musste raus in der Pause. Für Ihn kam Nadeen Mohamad Badleh und Clemens ging ins Tor.
Trotz Allem wollten wir noch mal versuchen eine Schippe drauflegen, was das Spielerische, Kämpferische und auch Läuferische angeht. Kaum nach Wiederanpfiff war es Allen auf Motor-Seite anzusehen. " Hier geht noch was"! Beeindruckend wie wir aus der Pause kamen. Wir liessen kaum noch Spielaufbau der Gäste zu bzw. verpufften die Angriffsversuche spätestens an unserem 16ner. Wir versuchten alles um jeden Ball kontrolliert nach vorn zu spielen und schon dabei den Gegner nicht aus den Augen zu verlieren. Das gelang uns alles sehr gut. Hochverdient dann der Ausgleich in einem tollen Spiel. Die Gäste mit nicht einer einzigen nennenswerten Chance. Nach vorn spielten wir nur noch. Die Warnemünder waren in ihren Defensivaufgaben viel zu sehr eingebunden um nach vorn zu spielen, so schien es zumindest. Wir standen immer parat und erkämpften uns Bälle. Um so schöner und nun auch doch schon verdient unsere 2:1- Führung. Alles sah nach Drehung des Spieles aus. Alles schien so weiter zulaufen. Die Gäste brachten offensiv kaum ein Bein auf die Erde. Wir rannten weiter an. Dann die 80. Minute. Henning den Ball sicher am Fuss. Könnte ihn in den botanischen Garten kloppen. Entscheidet sich aber für das Rausspielen. Der Gäste Angreifer hält den Fuss hin. Der Ball prallt von seinem Fuss an Henning vorbei. Der Top-Stürmer der Gäste scheint noch lieb "Danke" zu sagen und rennt auf Clemens zu und schiebt ein. Rumms! Der Ausgleich aus heiterem Himmel. Krasser "Bock" von Henning. Weiss er selbst am Besten. Aber bis dahin auch von Ihm eine tadelose Partie wie von jedem Anderen auch. Es wollte Ihm auch keiner den Kopf abreissen. Fehler passieren eben. Für die Gäste war das aber nun ein Wachmacher. Nun konnten und wollten sie auch wieder mehr. Wir schienen geschockt. Durch ne Dreierpack-Chance hintereinander in quasi einer Szene, die Ibra mit letzem "Körper-und Kopf-Einsatz" vereitelte, oder einem nicht gegebenen Tor für die Gäste hätte man sogar noch auf die Verlierestrasse geraten können. Aber bis zum Schlusspfiff blieb es beim 2:2. Und nach dem Abpfiff ernteten unsere Mannen doch viel Applaus.Und das zu Recht. Man hatte sich gegen Eine der stärksten Mannschaften der Liga über weite Strecken nicht nur sehr gut durchgesetzt, sondern spielerisch, kämpferisch, läuferisch überzeugt, sondern auch das Spiel bestimmt. Und das alles endlich mal wieder über beide Halbzeiten lang, was uns zuvor in 2 Spielen nicht gelang. Auch daran sieht man, das unsere junge Mannschaft eben zuhört und versucht die Vorgaben umzusetzen. Genau so tritt man auf. Als einfach ein geiles Team, das es sehr schön schafft, auch wenn es mal nicht so läuft, von ganz allein wieder aufzustehen. Dickes Kompliment an Euch und Weiter so!

 

Motor- Aufstellung:
Martens (46. Badleh) - H. Peters, Keilbar, Zaher, M. Peters, Winski (ab 46. im Tor), Starke, P. Möller, Alhsane, O`Connell, Schüler

 

Torfolge:
0:1 (39.), 1:1 P. Möller (58./ H. Peters), 2:1 Starke (70./ Alhsane), 2:2 (80.)

 

7. Spieltag

 

 

Samstag, 14.10.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - HSG Warnemünde 0:2 (0:1)

 

Am letzten Samstag empfingen wir auf heimischen Geläuf den derzeitigen Tabellenführer und Staffelfavoriten HSG Warnemünde.
Nach dem Anpfiff und nach kurzem Abwarten dann beider Mannschaften entwickelte sich dann doch recht früh ein gutes Kreisoberligaspiel. Beide Mannschaften mit offenem Visier und mit einigen guten Chancen. Es ging eigentlich nur hin und her. Leider vergaben wir 2 "Riesen" die eigentlich die Führung hätten bringen müssen. Aber wie das dann so ist, machten die HSG-ler noch vor der Pause das 0:1 durch ein kurioses Kopfballtor und wir mussten mit diesem Rückstand in die Kabine gehen zum Pausentee.
Eigentlich hatten wir uns kaum was vorzuwerfen. Wollten im 2. Durchgang so weitermachen wie bisher, nur versuchen eben in der Defensive sicherer und dichter an den Mannen stehen. Nach Wiederanpfiff gelang das leider nur bis zum 0:2. Die HSG-ler bestimmten das Spiel von nun an. Waren körperlich auch viel präsenter. Wir zogen uns immer mehr zurück bzw. liessen uns zu sehr hinten reindrücken. Allerdings konnten wir uns meist "entlasten" ohne sich noch großartige Chancen zu erspielen. Von beiden Seiten folgten nun viele lange Bälle. Von uns ging schon lange nicht mehr viel aus. Die Gäste noch mit einigen Chancen die Enno aber mit starken Paraden zu Nichte machte. Am Ende blieb es ein 0:2.
In der 1. Halbzeit war es ein völlig offenens Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Von uns eine engagierte Leistung. Man kann jetzt auch spekulieren wie " was wäre wenn wir in Führung gegangen wären" usw.. Bringt uns alles nichts. Am Ende der 2. Halbzeit aber allerdings müssen wir uns sogar noch bei Keeper "Enno" bedanken, das wir nicht noch viel höher verlieren gegen eine clevere, abgezockte und stets faire Truppe.
Wir müssen körperlich einfach mehr zu legen. Nur vom Fussball spielen, was wir definitiv können, reisst man gegen solche Mannschaften nicht viel. Da muss man feste dagegenhalten mit allem was man hat und auch mal die körperlichen Zweikämpfe energischer angehen. Wichtig hierbei wird auch in Zukunft sein, das man die eigene Konzentration und Anspannung wirklich von Anpfiff bis Abpfiff hochhält. Wenn wir das wieder in den Griff kriegen werden wir auch wieder Erfolgserlebnisse feiern dürfen. Das wir es können haben wir auch in dieser Saison oft genug gegen andere Teams gezeigt. Da müssen wir wieder hinkommen. Und gemeinsam werden wir das auch wieder schaffen.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Ott, Keilbar (57. Reiche), Zaher, M. Peters, Alhsane, Starke, P. Möller, O`Connell, Schüler (80. Okasha), Badleh (57. Politz)

 

Torfolge:
0:1 (38.), 0:2 (50.)

 

6. Spieltag

 

 

Sonntag, 01.10.2017 10.30 Uhr

 

TSV Einheit Tessin II - SG "Motor Neptun" Rostock 3:1 (1:1)

 

Am 6. Spieltag mussten wir bei den Mannen von Einheit Tessin II antreten. Wir wussten aus der 2. Pokalrunde das uns eine stark kämpfende, aber auch fussballerisch gute Mannschaft erwarten wird.
Nach dem Anpfiff entwickelte sich auch gleich eine temporeiche Partie. Es ging Hin und her. Beide Mannschaften mit viel Druck von Anfang an. Wir mit dem besseren Start und gingen durch Liam mit 1:0 in Führung. Allerdings wehrte die Freude nicht lange bzw. zu lange, wie mans nimmt, denn die Hausherren erzielten im Gegenzug den Ausgleich. Wieder im Gegenzug die grosse Chance für uns um in Führung zu gehen erneut durch Liam. Aber leider bekommt er den Ball nicht richtig rum und die Kugel fliegt am Tor vorbei. Ein völlig offenenes Spiel! Die Tessiner erspielten sich in der Folgezeit einige Chancen. Auch wir hatten einige Möglichkeiten. Aber Beide vermochten es nicht Diese zu nutzen. Zur Pause dann ein leistungsgerechtes Unentschieden.
In der 2. Halbzeit wollten wir den Druck eigentlich versuchen zu erhöhen, noch eine Schippe drauflegen mit noch mehr Pressing. Allerdings klappte das nur bedingt. Wir liessen eher die Heimmannschaft kommen und sie drückten uns hinten rein mehr und mehr. Wenn wir mal nach vorne kamen war am 16ner der Tessiner auch meist Schluss. Ausser ein paar "Schüsschen", die aber in den Tessiner Reihen verpufften, hatten wir nicht eine nenneswerte Chance mehr. Die Hausherren ganz anders. Liefen Sie doch immer wieder auf unser Tor zu. Dann nutzen Sie 2 mal Abspielfehler unsererseits konsequent aus und siegten somit am Ende wohl auch nicht unverdient mit 3:1.
Damit war die erste Punktspielniederlage im 6. Spiel für uns leider besiegelt. Das sollte uns nun nicht umhauen. Wir werden auch nicht nun irgendwas verteufeln weil wir mal einmal verloren haben gegen einen guten Gegner. Wir haben immer gesagt, wichtig wird sein nach Rückschlägen, die kommen werden, wieder aufzustehen Wir müssen aber wieder da hinkommen, mal wirklich komplett über 90 Minuten unser Spiel durchzuziehen und dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Eine Halbzeit reicht da eider oft nicht aus. Aber wir sind sicher das wir das gemeinsam packen! Wir haben ja nun spielfrei am Wochenende und dann erwartet uns zu Hause die "Warnemünder Woche" mit 2 Heimspielen gegen die HSG und den SVW II. 2 Spitzenteams der Liga. Aber auch hier wollen wir wieder Zählbares auf der "Roten Erde" behalten.

 

Motor-Aufstellung:

Wunderlich - H. Peters, Keilbar, Winski, Simon, Badleh, Starke, M. Peters, Schüler (66. Zaher), O´Connell, Enskat
Ohne Einsatz: Kords, Reiche (trotzdem danke fürs dasein Männer)

 

Torfolge:
0:1 O´Connell (14./Starke), 1:1 (16.), 2:1(70.), 3:1 (86.)

 

5. Spieltag

 

 

Samstag, 23.09.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - PSV Rostock II 1:0 (0:0)

 

Am 5. Spieltag empfingen wir die Truppe vom PSV Rostock II. Ja wir wollten die 3 Punkte. Ja wir holten Diese und blieben somit auch im 5. Ligaspiel ungeschlagen in einem schlechten Kreisoberligaspiel. Egal. Pflichtsieg! Aber all das wurde in der 83. Minute völlig unwichtig und wurde völlig überschattet.
In der angesprochenen Minute rennt unser Steffan Thürkow allein auf den PSV-Keeper zu im Strafraum. Der Torwart kommt raus, mit beiden Beinen voran. Ein deutlich hörbares Knacken. Ein Schrei von Thürkow mit sofortigen Winken von Ihm. Jedem war klar, hier ist etwas schlimmes passiert. Thürkow blieb vor Schmerz schreiend liegen. Unsere Betreuerinnen, Trainer, Mannschaftsleiter und eine Helferin sofort bei ihm. Sofort wurde der Krankenwagen gerufen ohne zu wissen was wirklich los war. Das wurde erst allen bewusst als wir ihm vorsichtig den Schuh auszogen und ihm die Stutze aufgeschnitten haben. Sofort war zu sehen das das Schienbein durch war. Warten auf den RTW. Gefühlt ewig langes warten, wie das so ist in solchen Momenten. Allerdings waren es wohl reale 10 Minuten nach dem der Rettungswagen eintraf. Die Sanitäter zogen noch einen Notarzt hinzu. Wieder warten. Dann kam er endich. Unsere "Ferndiagnose" wurde vor Ort noch bestätigt.
Wie allerdings ein PSV II-Verantwortlicher, Trainer, Co-Trainer oder Betreuer, auch egal was er war, von "Makieren" und "der spinnt doch rum" das Geschehene verharmlosen und runterspielen konnte, ohne auch nur einen Blick auf den schwer verletzten Spieler zu werfen und ohne sich zu erkundigen was denn passiert sei bzw. was er hat, ist absolut nicht nachvollziehbar und Entschudigung- aber da muss man sich wirklich fragen, ob da im "Oberstübchen" noch alles mit rechten Dingen zugeht. So ein Verhalten ist nicht nachzuvollziehen und da muss man sich auch nicht wundern, wenn einem der Unmut der gegnerischen Verantwortlichen und Zuschauern nur so entgegensprüht in dem Moment und auch noch nach dem Abpfiff.
Das Spiel wurde, nachdem Thürkow ins Krankenhaus abtransportiert wurde, nach ca 25 - 30 Minuten Unterbrechung fortgesetzt. Der junge Schiedsrichter entschied auf Elfmeter (den wir verschossen, was aber auch nicht mehr wichtig war) und "NUR" gelb für den PSV-Keeper. Schon ein Wunder das die PSV-Spieler da noch diskutierten. Worüber denn? Das ihr Keeper nur gelb sah? Das es Elfmeter gab? Der junge Schiedsrichter entschied so, da es ja nach neuem Regelwerk keine Doppelbestrafung mehr geben soll. Allerdings muss man hier wirklich sagen, ohne dem PSV-Torwart die wirkliche Absicht unterstellen zu wollen das er Steffan Thürkow so ernsthaft verletzen will, nimmt er es auf jeden Fall so wie er mit beiden Beiden vorangeht mindestens billigend in Kauf und somit ist es vorsetzlich. Der junge, auch eigentlich gut pfeifende Schiedsrichter entschied wie er meinte nach Regelwerk und darf in so einem Fall "keine Gefühle" zeigen laut seiner Aussage. Sorry, aber man muss Spieler auch vor solchen Verletzungen schützen und man sollte nach so einem Einsteigen auch andere vor sowas schützen. Wer kann das sonst tun, wenn nicht die Schiedsrichter? Und darum muss man bei dieser Härte einfach glatt Rot ziehen. Wir wollen auch niemanden hier an den Pranger stellen oder sonstwas. Aber zum Bedenken anregen, was gerade im Amateurbereich alles daran hängt. Hier gehts nicht nur um Fussball, sondern auch um Existenzen. Und unser aller liebster Sport und Ergebnisse rücken bei sowas dann eh in den Hintergrund.
Am Abend erfuhren wir dann die endgültige Diagnose. WADEN-UND SCHIENBEINBRUCH! Noch am selben Abend wurde Steffan operiert. Wir hoffen und wünschen nur das das alles am Ende für unsere Nummer 10 vor allem berufsbedingt und gesundheitlich Gut ausgeht und er so schnell wie möglich genesen kann und weiter in seiner Arbeit als selbstständiger Trockenbauer tätig sein kann und er weiter für seine junge Familie sorgen kann. Zu allerletzt wird sich dann rausstellen ob es fussballerisch überhaupt weiter geht für ihn. Wir als Verein können nur hoffen und sagen - Junge, komm bald wieder auf die Beine und sehr bald zurück zu deiner SGM!
Am Ende ein sehr teuer bezahlter Sieg, über den sich keiner mehr so wirklich freuen konnte und wollte.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - H. Peters, Winski, Zaher, Starke (46. Kords), Badleh, Keilbar, M. Peters, O`Connell, Schüler, Thürkow (84. Reiche)

 

Tor: Liam O´Connell (49./Thürkow)

 

verl-thuerkow

 

Das Foto schickte uns Steffan am Sonntag aus der Klinik mit einem Gruß und Dankeschön für die vielen Genesungswünsche.

 

4. Spieltag

 

 

Samstag, 16.09.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - Union Sanitz 3:3 (1:3)

 

Am vergangenen Samstag empfingen wir die spielstarken Unioner aus Sanitz auf der Roten Erde.
In Halbzeit 1 ging es gleich munter los. Die Gäste spielten direkt mutig auf und gingen früh in Führung nach gutem Kombinationsfussball. Wir aber nicht geschockt. Im Gegenzug glichen wir durch Flo aus. Daraufhin aber setzten die Unioner mit ihrem starken "One Touch"-Fussball gleich die Marke zur Führung. So stand es nach 7 Minuten bereits 1:2. Was für ein Beginn. Nun aber verflachte das Spiel etwas. Es ging zwar hin und her, allerdings meist nur zwischen den Strafräumen. Hier mal eine Möglichkeit für die Gäste, die aber Enno vereiteln konnte, da mal eine Chance für uns , die aber auch nicht genutzt werden konnten. So gings eigentlich die ganze Zeit, ohne das das Spiel aber an Spannung verlor. Kurz vor der Pause dann eine Unachtsamkeit in unseren Reihen. Die Gäste wieder schnell unterwegs und machten zu der Zeit quasi aus dem Nichts das 1:3.
Wir stellten zur 2. Hälfte um. Was sich auch als eine gute Idee noch herausstellen sollte. Die Gäste in Halbzeit 2 wohl nur darauf bedacht die Führung zu verwalten. Nur eine nennenswerte Chance für die Gäste noch, als unser Ibrahim selbst den Ball an die Latte lenkt. Wir kamen besser und immer mehr ins Spiel, bauten viel Druck auf, kamen aber auch nicht unbedingt zu zahlreichen Chancen, da die Gäste sehr robust und gut standen. Dann aber wurde es kurz vor Ende doch noch kurios in der Schlusspahase, wie schon in der Anfangsphase der Partie. Liam erzielt den Anschlusstreffer. Kurz danach glatt Rot für unseren Kapitän Paddy. Völlig überzogen diese Karte, der vorher kein gelb hatte, sich nichts zu schulden kommen liess, für einen Spruch gegen die Gäste, der im Fussball jeden Tag in jedem Spiel auf jedem Platz mal fällt. Nicht mehr zu ändern. Unsere Jungs sagten sich einfach - Jetzt erst recht!- Keine Minute später eine starke Ecke von Marc. Clemens lauert am langen Pfosten, steht goldrichtig und nickt zum 3:3 ein. Riesenjubel in Motor-Reihen natürlich! Ruhe auf einmal unter den Gästefans. So blieb es dann auch bis zum Ende.
Am Ende ein hochverdienter Punkt für uns. Wenn man so auftritt, sich so als Team präsentiert, diese Moral, diesen Willen an den Tag legt, hat man es nicht verdient zu verlieren, selbst wenn nicht immer alles schön aussieht. Mit 3 -10 Minuten mehr Spielzeit hätten wir das Spiel wohl auch noch gedreht zu dieser Zeit. Aber diese Punkteteilung gegen starke Gäste, die sich aber wohl zu früh, zu sicher fühlten, geht auch leistungsgerecht völlig in Ordnung.
Am nächsten Samstag, zum 3. Heimspiel in Folge, müssen wir nun wieder nachlegen gegen die 2. Mannschaft des PSV Rostock und natürlich versuchen die 3 Punkte auf unserer Roten Erde zu behalten. Dafür müssen wir aber wieder konzentriert, energisch leidenschaftlich und wieder so als Team auftreten. Dann sollte dieses Vorhaben auch gelingen und wir könnten unsere Ungeschlagenserie gar im 5. Ligaspiel weiter ausbauen. Wir, als Trainerteam, sind verdammt stolz auf Euch, was ihr in den letzten Wochen leistet, wie ihr als Team fungiert. Weiter so Männer!
Den Unionern weiterhin viel Glück in der Saison.

 

Motor- Aufstellung:
Martens - P. Möller, Heukmes, Zaher, Simon, Badleh, Starke (84. Alhoet), Enskat, O`Connell, M. Peters, Schüler (71. Winski)

 

Torfolge:
0:1 (3.), 1:1 Starke (5.), 1:2 (7.), 1:3 (40.), 2:3 O´Connell (83.), 3:3 Winski (86.)

 

Bes. Vorkommniss: Rot für P. Möller (84.)

 

3. Spieltag

 

 

Samstag, 09.09.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV Nordost Rostock 3:2 (2:1)

 

Am 3. Spieltag, in unserem ersten Heimspiel der Saison, empfingen wir die befreundeten Nordostler. Vor dem Spiel schon eine wirklich feine Geste der Gäste. Unser "Mann für Alles" Torsten Arth wurde von den Gästen mit 2 "Präsenten" beschenkt als Danke schön für die geleisteten Abkreidungen in der letzten Saison, wo die B-und C- Junioren des FSV Nordost bei uns als Gäste ihre Heimspiele austrugen und Torsten immer den Platz für sie mit herrichtete. Wirklich schöne und coole Aktion vom FSV, die Arth sehr überraschte und er sich sichtlich sehr darüber freute.
Nun aber zum Spiel, in dem keine Geschenke mehr verteilt wurden. In der 1. Hälfte entwickelte sich vorerst ein minutenlanges Abtasten. Dann quasi aus dem Nichts ein Schuss aus 30-35 m der Gäste über unsere Abwehr und Keeper Clemens hinweg direkt ins Tor. 0:1 für die Gäste. Von nun an entwickelte sich ein Spiel, wo beide Teams zwar auf Augenhöhe agierten und es oft hin und her ging, wir aber uns doch mehr Chancen erspielen konnten. Eigentlich hätten wir gut und gerne mit 4:1 oder 5:2 oder auch 6:3 in die Pause gehen müssen nach einigen guten Chancen (von Ott und Zaher z.B., um nur 2 sehr Gute zu nennen.). Das wir aber durch Neuzugang Nadeen Badleh ausglichen und durch Till in Führung gingen, musste zur Pause erstmal reichen.
In der 2. Halbzeit verflachte das Spiel dann. Viele Abspielfehler im Aufbau bei beiden Teams. Zu überhastete Abschlüsse oder die finalen Pässe kamen oft nicht an. Torchancen waren kaum zu erkennen. Bis auf den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste und den Elfmeter, den Jan kurz vor Ende zum Sieg verwandelte, gab es bis auf ein paar Nicklichkeiten und Foulspiele nicht viel zu sehen. Allerdings war das Spiel trotzdem nie wirklich unfair von Beiden geführt. Das was da passierte gehört eben im Fussball auch mal dazu. Von daher war alles gut. Das Schiedsrichtergespann machte es sich oft selbst schwer durch diverse Entscheidungen, die auf beiden Seiten für Unruhe sorgten.
Am Ende, auf Grund der 1. Halbzeit, ein verdienter Sieg. Wir erspielten uns richtig gut beste Chancen. Einziges Manko war halt die Verwertung dieser. In anderen Spielen rächt sich das meist böse. Kampf, Moral, Leidenschaften und die Kommunikation auf dem Platz stimmten wieder. Somit wieder eine tolle Teamleistung, die in der 2. Hälfte allerdings nicht mehr so schön anzusehen war. Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, das wir mit unserer Spielweise immer hohes Tempo und oft weite Wege gehen müssen und die Kräfte schwinden auch mal. Aber wenn man dann eben so über den Kampf im Spiel bleibt, akzeptiert man auch das es eben nicht mehr alles so toll und schön aussieht. Am Ende zählen eh die Punkte. Die wollten wir, die haben wir! Dementsprechend herrschte beim anschliessenden Grillen beste Stimmung.
Grosser Dank noch an Jan Mahlke, der erst eine Stunde vor Spielbegann einsprang kurzzeitig nach mehreren vorherigen Absagen und wir somit mit Coach Baschinski wenigstens noch einen "Bankdrücker" hatten. Danke auch an unsere Ordner und an "Griller" Andrè.
Am nächsten Samstag nun erwarten wir zu unserem nächsten Heimspiel um 15 Uhr die Unioner aus Sanitz (Heimrechttausch) und wir wollen auch hier die Punkte auf "Roter" Erde behalten und somit den 4. Sieg im 4. Ligaspiel einfahren.

 

Motor-Aufstellung:
Winski - H. Peters, Keilbar, Heukmes, Ott, Badleh, Zaher, P. Möller, O`Connell, Schüler, Mahlke

 

Torfolge:
0:1 (10.), 1:1 Badleh (13./Mahlke), 2:1 (37. Schüler/O`Connell), 2:2 (52.), 3:2 Mahlke (85./Foulelfmeter/O`Connell)

2. Spieltag

 

 

Sonntag, 27.08.2017 14.00 Uhr

 

SV Jördenstorf - SG "Motor Neptun" Rostock 1:3 (0:2)

 

Am Sonntag mussten wir in Jördenstorf antreten. Uns war bewusst, aus vorangegangenen Partien, das das hier kein Zuckerschlecken wird.
Daher war unser Vorhaben einfach kompakt stehen, von nichts und niemanden anstecken lassen und Schirientscheidungen zu akzeptieren.
Das unsere Truppe das alles genauso umsetzt, alle miteinander an einem Strang zogen und alle Vorgaben genauso wie an- und ausgesprochen zu 100 % befolgen würde, sollte an diesem Tag unser grosser Trumpf werden. Wir spielten im für für uns doch eher ungewohnten 3-5-2 und wollten nicht wie gewohnt früh raufpressen, erst spät angreifen. Dadurch standen wir total kompakt. Jeder riss sich den Allerwertesten auf bis an seine Grenzen. Dadurch hatten die Gastgeber nie wirklich einen Plan und konnten sich kaum nennenswerte Chancen erspielen. Wenn mal ein Ball in Richtung unseres Tores kam , pflückte entweder unser Keeper Martin alles ganz sicher Runter, die Bälle flogen weit am Tor vorbei in die Botanik oder es wurde einfach abgefangen. Wir setzten Nadelstiche. Diese nutzen wir 2 mal durch Liam und einen wunderschönen direkten Freisoss von "Äntzen" zu Toren. Liam hatte gar noch das wohl zwischenzeitlich vorentscheidene 3:0 auf dem Fuss, aber der Ball wurde von der Linie gekratzt. Clemens hätte mit dem Elfmeter auf 4:1 erhöhen können, aber verschoss. Egal an diesem Tag. Der Abpfiff des wirklich richtig guten Schiedsrichters und seinen Assistenten besiegelte unter lautem Jubel den 3. Sieg im 3. Pflichtspiel (alle auswärts). Durch eine absolut konzentrierte, geschlossen disziplinierte Mannschaftsleistung überzeugten wir heute und entschieden die Partie für uns. Selbst wenn die Gastgeber mehr Ballbesitz hatten, sie fanden nie in ihr Spiel, konnten nie wirklich unseren Willen, die Moral und die Laufbereitschaft unseres Teams durchbrechen, geschweige denn brechen. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer war lediglich ein Standard, zugegeben ein schön getretener Freistoss, bei dem auch der starke Martin Wunderlich, in seinem Debüt für unsere 1., nichts mehr zu halten hatte. Ganz starke Leistung von uns Allen aber! So sollte es weitergehen für uns und alle genauso mitziehen, zuhören und die Vorgaben weiterhin so umsetzen. Dann werden wir zusammen noch einiges erreichen können. Unsere Betreuerin Carina ahnte wohl als einzige das sowas heute passieren würde. Sie meinte wir werden heute in die Geschichte eingehen und seit Jahren das erste mal gewinnen hier. Dazu sagte sie am Anfang des Spieles auf der Bank das Ergebnis voraus. Nun ja, dass sie Recht behalten sollte konnte niemand so wirklich glauben.
Ein toller Sieg für uns in einem wirklich fairen Spiel.
Kompliment aber auch wirklich mal an das schon angesprochene Schiedsrichterteam, die ebenso eine starke, disziplinierte, konzentrierte Leistung zusammen zeigten wie wir. Ganz stark! Hat man selten das man nicht eine Entscheidung wirklich zu bemängeln hat.
Am nächsten Sonntag nun treten wir um 10 Uhr bei Einheit Tessin II in der 2. Pokalrunde an und wenn wir dort an unsere Leistung von heute anknüpfen können, als Team wieder auftreten, wird es schwer werden für die Hausherren uns rauszukegeln.

 

Motor-Aufstellung:
Wunderlich - H. Peters, Heukmes, Keilbar - Ott, Simon (79. Fischer), Winski, Amini (46. Schulz), Enskat - O'Connell, Schüler(87. Baschinski)

 

Bes. Vorkommnis: C. Winski verschiesst Foulelfmeter (85.)

 

Torfolge:
0:1 O´Connell (13./ H. Peters)
0:2 O`Connell (36./ Enskat)
1:2 (74.)
1:3 Simon (76. dir.Freistoss/Schüler)

 

1. Spieltag

 

Sonntag, 20.08.2017 11.00 Uhr

 

SV Pastow II - SG "Motor Neptun" Rostock 2:3 (1:0)

 

Ligaauftakt und uns fehlte im Vorfeld mit 7 personellen Ausfällen eine halbe Mannschaft. So musste das Trainerteam und Mannschaftsleiter mal wieder sehr viel "zaubern" um eine spielfähige Truppe auf den Platz zu bringen. Am Sonntag reisten wir dann mit 6 Altherrenspielern und einem A-Junior im Gepäck nach Pastow.
Bei ganz guten äusseren Bedingungen, bischen Wind war, pfiff das Schirigespann mit etwas Verspätung an. Wir mussten uns erstmal finden. Das war von Anfang an klar. Die Gastgeber gleich auch Offensive bedacht, drängten uns oft nach hinten. Die 1:0 Führung für die Hausherren dann schon verdient. Von nun an fanden wir uns aber immer besser, versuchten immer mehr zu pressen und nach vorn zu spielen. Erspielten uns auch die ein oder andere Chance. Allerdings verloren wir auch immer wieder zu früh die Bälle im Mittelfeld und brachten uns damit selbst immer wieder in Schwierigkeiten. Die Pastower hätten ihre Führung zu diesem Zeitpunkt eigentlich ausbauen müssen von den Chancen her, sie konnten diese aber nicht nutzen. So gins mit einem für uns schmeichelhaftem 1:0 für die Hausherren in die Kabinen.
Die 2. Halbzeit wurde mit neuem Schiedsrichter angepfiffen, da sich der Hauptschiri bei einem Zusammenprall mit einem Pastower verletzte. Gute Besserung an dieser Stelle. Nun fungierte der Sportfreund als Linienrichter, was der ganz guten Leistung des gesamten Schiedsrichterkollektivs aber keinen abbruch tat.
Wir wurden mutiger, spielten gut nach vorne und standen auch etwas besser an den Leuten. Dadurch holten wir uns einige Bälle und kamen nun auch endlich zu unseren Möglichkeiten. Einen Freistoss von "Oldie-Bomber" Maik Krüger, der scharf aufs Tor kam, konnte der Keeper nur abprallen lassen, Paddy stand goldrichtig und schob zum 1:1-Ausgleich ein. Von nun an wurde es ein offener Schlagabtausch, ein wirklich spannendes Spiel. Unsere Oldies hingen sich voll rein, wie alle anderen auch. Hin und Her gings. Beide Teams wollten mehr, schafften es aber nicht beste Möglichkeiten für sich zu nutzen. Dann kurz vor Schluss unser mittlerweile eingewechselter Youngster , A-Junior Samim, am Ball, läuft aufs Tor zu, schaut rüber und sieht den mitgelaufenen Maik Krüger, passt überlegt zu Ihm. Mit all seiner Routine, einer kurzen Körpertäuschung und einem Blick schaut Krüger den herausgeeilten Torwart aus und netzt zur Führung ein. Der Gegenzug der Pastower bringt direkt wieder den Ausgleich zum 2:2. Wer jetzt dachte das wars-Denkste! Freistoss von Altherren- Spieler "Icke" Draheim in den Pastower 16ner. Paddy Möller schraubt sich hoch und köpft das Leder scharf ins Tor. 2:3. Grosser Jubel natürlich auf Motor-Seite nach dem kurz darauf gefolgten Abpfiff. Am Ende ein vielleicht glücklicher Sieg, den wir uns aber mit toller Moral und Teamgeist verdienten. Gelungener Einstand von Neu-Trainer Christian Baschinski.
Grosser Dank gilt nochmals unseren " Oldies", A-Junior Samim und André Bünger (der zwar ohne Einsatz bieb, aber mitfieberte an der Linie), die zu diesem Sieg mit beitrugen. Ohne Euch wäre das gar nicht möglich gewesen. Danke!

 

Motor-Aufstellung:
Winski - H. Peters, Heukmes, Dieckmann (65. Reiche), Enskat, Draheim, Pohlmann, M. Peters, P. Möller, Maik Krüger, O´Connell (77. Amini)

 

Torfolge:
1:0 (12.), 1:1 P. Möller (52./Maik Krüger), 1:2 Maik Krüger (86./ Amini), 2:2 (88.), 2:3 P. Möller (90./ Draheim)