Saison 2016/2017

Kreisoberliga Warnow Staffel II

 

 

25. Spieltag

 

 

Sonntag, 11.06.2017 15.00 Uhr

 

KSG Lalendorf/Wattmannshagen - SG "Motor Neptun" 3:4 (2:3)

 

An unserem für uns letzten Spieltag ging die Reise nach Lalendorf um dort gegen die KSG Lalendorf/Wattmannshagen anzutreten.
Das Ziel wurde schnell klipp und klar ausgegeben. Noch nie konnte man hier gewinnen. Das galt es zu ändern.
Das Schirigespann, vorweg- es hatte nicht seinen besten Tag, pfiff die Partie pünktlich bei hochsommerlichen Temperaturen an. Wir versuchten das Spiel sofort an uns zu reissen. Allerdings gestaltete sich das gegen das erwartete Gastgeber-Bollwerk schwierig. Dann ein Freistoss der Hausherren, wir kommen nicht dazu den Ball zu klären, ein Kopfball über Enno hinweg. 0:1 aus unserer Sicht. Trotzdem spielten wir weiter. Kontrolllierten das Spiel. Drückten nach vorne und so konnten wir kurze Zeit später verdient ausgleichen. Die KSG-ler waren eigentlich nur durch Standards gefährlich. Allerdings konnten wir Ihnen immer mehr unseren "Stempel" aufdrücken. Wir waren spielerisch agiler und wollten die Führung. Die dann auch kam mehr als verdient zu diesem Zeitpunkt und die wir auch auf 1:3 ausbauen konnten. Der Anschlusstreffer kurz danach dann war zu diesem Zeitpunkt dann mehr als ungünstig. Trotzdem gings mit der 2:3-Führung im Rücken in die Pause.
Wir wollten in Halbzeit 2 die Führung nicht mehr hergeben, eher versuchen sie auszubauen. Irgendwie wurde das Spiel aber nun immer mehr hektisch und zerfahrener. Unruhe reingebracht vom Schirigepann durch diverse Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. So wurde es mehr und mehr zum Kampfspiel. Dann ein Abstimmungsproblem zwischen unserem Keeper und Abwehr, das die Hausherren nutzen zum Ausgleich. Die Gastgeber agierten weiter mit langen Bällen, die aber nicht wirklich mehr was brachten. Wir versuchten wenigstens spielerisch was zu bewirken. Und das wurde dann auch belohnt mit dem 3:4. Diese Führung brachten wir über die Zeit und der "Fluch von Lalendorf" wurde besiegt und bejubelt. Kompliment an die Mannschaft, die sich am Ende verdient für ihren betriebenen Aufwand belohnt hat. Wie so oft in dieser saison eine starke geschlossene Mannschaftsleistung. Danke wiedermal an die A-Jugendlichen und 2. Herrenspieler und dem fast 40-jährigen Daniel Simmen von unseren "Oldies", der endlich auch mit dazu beitragen konnte, nach mehreren "Versuchen" in der 1. in dieser Saison, mit der Siegermannschaft vom Platz zu gehen. Da hörte man schon ganze Felsen plumpsen.
Da wir am nächsten Wochenende am letzten Spieltag der Saison spielfrei haben, können wir uns entspannt zurücklehnen und einfach geniessen unser Saisonziel vorzeitig erreicht zu haben. Alles in Allem haben wir eine geile Saison gespielt. Sind und bleiben guter 6. und hatten mit dem Abstieg nie was zu tun. Worte des Dankes sind schon oft gefallen. Aber der Klassenerhalt wurde gerade in der Rückrunde, die für uns mit einem noch 13 Mann-Kader nicht leicht zu stemmen war, eindrucksvoll gesichert. Grossen Anteil daran haben unsere A-Jugendlichen und deren Trainer Torsten Arth, die uns immer wieder unterstützend zur Seite standen, genauso wie die Trainer der 2. Herrenmannschaft Thomas Henke und Henry Lampe und ihrer Spieler, die immer wieder bei uns mitwirkten. Hier mit einreihen können sich auch die Spieler der "Oldies", die einige Male mit ran "mussten". Vielen Dank für diesen Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Es ist nicht unbedingt normal das man eigene private Zeit und sportliche Ansprüche hinten anstellt um "Anderen" so zu helfen. Man kann sich dafür gar nicht oft genug bedanken. Darum ist dieser Erfolg ein Erfolg unserer gesamten Abteilung Fussball und somit ein Verdienst aller Beteiligten. Am nächsten Wochenende können wir so völlig entspannt unsere Saisonabschlussfeier geniessen und werden dann erstmal verdient Urlaub machen, bevor es am 18.07.2017 wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison los geht!

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Simmen, Keilbar, Reiche (61. Heukmes), M. Peters, H. Peters, P. Möller, Starke, Thürkow, O´Connell, Baschinski (61. Schüler)

 

Torfolge:
1:0 (5.), 1:1 Starke (12./Baschinski), 1:2 Möller (17./Baschinski), 1:3 Baschinski (30./Möller), 2:3 (33.), 3:3 (68.), 3:4 Starke (78./Möller)

24.Spieltag

 

 

Samstag, 27.05.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - SV Warnemünde II 2:1 (0:1)

 

Das Spiel stand nach 5-6 Absagen von unserem Stammpersonal aus diversen Gründen (Jugendweihe, Verletzung, Urlaub usw.) bei uns personell noch auf der Kippe vormittags. Aber dank vieler Telefonate unter dem Mannschaftsleiter der 1. mit den Trainern der Alten Herren, 2. Herren und A-Jugend bekamen wir doch noch eine spielfähige Truppe auf den Platz. Das wir den 47-jährigen "Joey" Schwarz dann nur auf der Bank hatten und er auch noch sein 5-minütiges Debüt in der 1. gab sagt alles.
Zum Spiel. Wieder mussten wir durch die Absagen viele Spieler auf andere, ihnen auch nicht unbedingt bekannte Positionen, umstellen. Wir schätzen die Gäste auch als spielstarkes Team ein aus vorangegangenen Spielen. Somit war die Devise klar. "Wir lassen Sie erst mal kommen." Die ganze erste Hälfte schien ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften. Wir pressten diesmal nicht vorne rauf wie besprochen. Und unsere Ahnung ging voll auf. Die Gäste versuchten immer wieder spielerisch durch unsere Reihen zukommen. Allerdings standen wir sehr gut und wir störten die Angriffsversuche der Warnemünder konzentriert. Kaum Chancen auf beiden Seiten. 2 Möglichkeiten hatten die Warnemünder durch einen Freistoss, den Enno aber an die Latte lenkte und einen Schuss der am Tor vorbei ging. Auch wir erspielten uns 1-2 Möglichkeiten die aber ungenutzt blieben. Kurz vorm Pausentee dann aber ein Fehler in unserem Aufbauspiel, den die Gäste dann clever nutzten zum 0:1. So gings dann auch in die Pause. Schock bei uns in der Kabine?!? Keine Spur! Im Gegenteil.
Die Halbzeit 2 spiegelte lange die erste wieder. Beide Teams mit starkem Defensifverbund. Schon im Mittefeld wurden die Angriffe des Gegners gestört. So kam lange nichts bei raus. Unsere Mannen rannten, kämpften dann aber immer mehr aus einer sicheren Abwehr heraus die stark von Karl organisiert war, mehr und mehr um jeden Ball. Übernahmen so nun die Spielkontrolle. Fehler wurden vom Teampartner sofort ausgebügelt und Marc fungierte immer mehr zum Anheizer und selbst Antreiber unserer Truppe. Ganz stark an diesem Tag. Den Gästen fiel nun kaum noch was ein, wirkten fast hilflos. Wir wurden bissiger und gewannen immer mehr an Zweikämpfen. Nach einem Freistoss von Marc Peters dann ein Abstoss des Gäste-Keepers, genau vor die Füsse von Henning Peters. Der zieht aus ca 30m einfach ab, trifft den Ball enorm stark so das er über Alle, einschliesslich dem Warnemünder Torwart, im Netz einschägt. Wir spielten unseren Stil dann weiter. Liessen die Warnemünder sich die Bälle hin und herschieben und behielten die Nerven und hatten dabei durch Ballgewinne im Mittelfeld die Oberhand. So kam es auch das Flo Starke in starker Manier einen Ball erobert, den auf Liam spielt und er bedient Till Schüler, der den Ball dann ins Netz schiebt. Rumms! 2:1-Führung! Wahnsinn! Und das mittlerweile verdient. Die Gäste nun geschockt, wovon sie sich nicht mehr erholten und wir die Führung souverän über die Zeit brachten.
Nach den viele Absagen vor dem Spiel hatte damit wohl keiner unbedingt gerechnet. Um so schöner das wir durch eine komplett starke geschlossene Mannschaftsleistung dieses Spiel auch noch verdient gewinnen konnten. Ein Rad griff ins Andere. Vom Torwart über die Abwehrreihe, Mittelfeld und Angriff waren alle voll konzentriert, kämpferisch und kommunativ zusammen als Team aufgetreten an diesem Nachmittag. Das das fussballerisch nicht immer alles schön aussah, war wohl vorher klar und auf deutsch gesagt auch scheissegal. Aber mit so einem Willen und Kampf erreicht man gemeinsam auch mal kleine Wunder. Danke an alle Beteiligten. Vor allem aber Spieler und Trainer der 2. Herren und A-Junioren, die enormen Anteil daran hatten das wir überhaupt als komplette Elf spielfähig sind. Und natürlich an "Joey!" Grosses Kompliment an Alle. Hier kann man einfach keinen wirklich herausheben. Zusammenhalt pur einfach!
Nun pausieren wir am Wochenende zu Pfingsten. Danach am Sonntag haben wir das letzte Spiel bei der KSG Lalendorf/Wattmannshagen, wo wir auswärts noch nie gewinnen konnten. Aber zusammen packen wir das, das auch diese Serie endlich reisst.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Karok, Keilbar, Schröder, Marc Peters, Henning Peters, Maik Pohnke (85. Joachim Schwarz), Starke, Schüler, O'Connell, Thürkow

 

Torfolge:
0:1 (37.), 1:1 Henning Peters (76.), 2:1 Till Schüler (83./ O`Connell)

 

23. Spieltag

 

 

Sonntag, 21.05.2017 14.00 Uhr

 

SV Jördenstorf - SG "Motor Neptun" Rostock 5:1 (3:1)

 

Dieses Spiel ist schnell erzählt. Schon im Vorfeld war auf Grund unserer "Notelf" klar, dass wir hier in Jördenstorf schwer zu kämpfen haben werden.
Nach dem Jan Mahlke auch noch bereits nach 3 Minuten verletzt raus musste, war klar das es nicht einfacher werden würde. Clemens Winski, der vom Vortag schon fast 90 Minuten in der 2. inne hatte und kurzfristig noch mitkam, kam in die Partie. Kurz danach die Führung. Irgendwie konnten wir die Jördenstorfer schon im Mittelfeld nicht wirklich verteidigen und nicht kontrollieren und liessen sie viel zu oft laufen. Das 2:0 dann zu diesem Zeitpunkt verdient. Kurz darauf dann erzielt Steffan Thürkow, der auch schon am Samstag 90 Minuten in der 2. Mannschaft absolvierte, den Anschlusstreffer. Nun schienen wir wacher, etwas bissiger. Und gerade als wir ins Spiel fanden, verletzte sich auch noch Paul am Knöchel. In Unterzahl gerade in dieser Phase dann das 3:1 für die unbequemen Hausherren kurz vorm Pausenpfiff.
Nach der Pause kam Paul dann angeschlagen wieder in die Partie. Biss sich wie alle anderen durch bis zum Ende. "Simmer" mit seinen 40 Jahren, der auch schon Freitag bei den "Oldies" spielte, merkte man auch immer mehr an, dass seine Luft dünner wird. Somit kams zum Endstand von 5:1. Gegen einen unbequemen Gegner konnten wir mit unserer "Humpelelf" in Halbzeit 2 nicht mehr viel entgegensetzen. Viele gingen auf dem Zahnfleisch und es ging Ihnen logischerweise auch die Luft irgendwann aus. Trotzdem Danke an Alle, wie sie sich alle durchgekämpft und durchgebissen haben. Grosses Lob dafür! Aber das Spiel versuchen schnellstmöglich abzuhaken! "Wunden lecken"! Weitermachen! Dieses Spiel wirft uns nicht um!
Am Samstag um 15.00 Uhr empfangen wir nun in unserem letzen Heimspiel und vorletztem Saisonspiel die 2. Mannschaft des SV Warnemünde und wollen versuchen wieder Punkte auf der "Roten Erde" zu behalten.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Baschinski, Karok, Reiche, Simmen, Keilbar, H. Peters, Pohnke, O`Connell, Thürkow, Mahlke (verl./3. Winski)

 

Torfolge:
1:0 (5.), 2:0 (35.), 2:1 Thürkow (36./H. Peters), 3:1 (45+3), 4:1 (68.), 5:1 (87.)

 

22. Spieltag

 

 

Samstag, 13.05.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - PSV Rostock II 3:0 (2:0)

 

Am Samstag begrüssten wir auf heiliger Roter Erde die Mannen vom PSV Rostock II. Schon vor dem Spiel wurde die Marschroute für diese Partie von Coach Karau rausgegeben. Sieg - egal wie!
Wir begannen in Hälfte 1 auch schwungvoll, zeigten sofort wer hier Herr im Hause ist und drängten aufs Gästetor. Schon in den ersten 15 Minuten erspielten wir uns durch gute Kombinationen aus einer sicheren Abwehr von hinten heraus gute Möglichkeiten um früher deutlich in Führung zu gehen. Leider nutzen wir diese noch nicht. Von den Gästen bis hierhin nichts zu sehen offensiv. In ihrer eigenen Hälfte igelten sie sich quasi ein, was es nicht gerade einfacher machte. Allerdings dann die hochverdiente Führung durch Paddy nach tollem Zusammenspiel mit Marc Peters und Till Schüler. Nur 2 Minuten später kommt Patrick Möller wieder gut herausgespielt in den Gästestraufraum und wird gefoult. Berechtigter Elfmeter den Marc dann sicher zum 2:0 verwandelt. Leider verflachte unser Spiel nun etwas. Irgendwie fuhren alle einen Gang runter, so schien es, allerdings ohne das Spiel aus der Hand zu geben. Mit zu vielen Pässen in die Mitte, vernächlässigten wir das Spiel über Aussen. Die Gäste hatten in der 35. Minute den ersten Torschuss, den Keeper Martens allerdings problemlos hielt. So gings mit einer sicheren und verdienten Führung für die Karau-Mannen in die Pause.
Nach Wiederanpfiff kamen wir wieder schwungvoller aus der Kabine, hätten direkt nach schönem Lupfer von Marc über die gesamte PSV-Abwehr auf Paddy erhöhen können. Leider kriegte der an diesem stark aufspielende (durch enorme Lauffreudigkeit immer anspielbereite) Patrick Möller den Ball nicht im Kasten unter.
Die Gäste wurden zwar nun etwas agiler, aber es sprang nichts zählbares raus. Das 3. Tor wieder durch einen berechtigten Foulelfmeter nach Foul an Möller, den verwandelte wieder Marc Peters auch wieder ganz sicher. Mehr als verdient nun dieser Spielstand, in dem zwar die Gäste noch zwei gute Kopfballchancen haben die nicht reingehen, wir aber auch noch das ein oder andere Tor machen können. Es blieb aber beim 3:0.
Alles in Allem ein wichtiger und hochverdienter Sieg, der uns unserem Saisonziel Klassenerhalt rechnerisch zwar noch nicht "safe" macht, aber uns einen ganz gewaltigen Schritt näher gebracht hat. Alle haben sich voll reingehängt von Anfang an. Hinten standen wir sicher. Offensiv spielten wir teilweise sehr stark auf und zusammen, manchmal aber eben etwas zu viel durch die Mitte. Trotzdem eine tolle, kämpferische, läuferische, aber auch phasenweiise richtig gute fussballerische mannschaftlich geschlossene Leistung die uns diesen wichtigen Sieg bescherte. Wenn man Woche zu Woche mit einer anderen Aufstellung spielt, kann auch nicht alles immer so klappen. Das sollte man auch nicht vergessen. Aber wenn man dann durch diesen Willen alles so rausholt, erreicht man viel zusammen. Danke an unsere 3 A-Jugendlichen Till Schüler, Dennis Enskat, Basti Lawerenz und an "Oldie" Martin Kaben, die mit ihren tollen Leistungen mehr als nur aushalfen. Glückwunsch ans gesamte Team!
Am nächsten Sonntag nun reisen wir zum Tabellenzweiten SV Jördenstorf, was sicher ein ganz anders Kaliber darstellt. Aber wenn wir weiter so auftreten-als Team- ist auch hier nichts verloren!

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Baschinski, Reiche, Karok, Enskat, Keilbar (70. Lawerenz), H. Peters, M. Peters, O'Connell, Schüler (65. Kaben), Möller

 

Torfolge:
1:0 P. Möller (20./Schüler), 2:0 M. Peters (22./FE./ Möller), 3:0 M. Peters (57./FE./ Möller)

21. Spieltag

 

 

Sonntag, 07.05.2017 14.00 Uhr

 

FSV Nordost Rostock - SG "Motor Neptun" Rostock 4:0 (1:0)

 

Am Sonntag traten wir beim FSV Nordost Rostock an. Beste Voraussetzungen für ein tollen Nachmittag in Pastow waren gegeben für alle Beteiligten. Auch für das Schiedsrichtergespann eigentlich beste Voraussetzungen. Tolles Wetter, Toller Platz und dazu 2 Mannschaften, die sich lange kennen, da beide Vereine ein freundschfaftliches Verhältnis pflegen seit einigen Jahren nun schon. Es war auch wieder ein extrem fair geführtes Spiel von beiden Teams, eigentlich wirklich leicht zu leiten für die Unparteiischen.
In Halbzeit 1 kamen wir vorerst gar nicht ins Spiel und mit dem Druck der Gastgeber nicht klar. Mit meist langen Bällen erspielten die Nordostler sich schon früh einige Chancen, wo wir immer wieder mal zu hoch stehen. Kaum Zweikampfgewinne, gewonnene Kopfballduelle auf unserer Seite. Die Gastgeber ganz anders. Körperlich viel präsenter mit dem besseren Willen Zweikämpfe anzunehmen. Erste Bälle bekamen wir schon nicht, aber selbst die zweiten kamen nicht in unsere Reihen. Mitte der 1. Halbzeit dann die auch verdiente Führung für die Hausherren. Dieses 1:0 war wohl ein kleiner Wachmacher. Nun kamen wir besser in die Partie. Nahmen endlich auch mal Zweikämpfe an und gewannen einige. Daraus folgte das wir das 1:1 machen. Dachten zumindest Alle. Selbst die Nordostler. Aber ein Herr an der Linie hatte was dagegen, oder die Sonne im Gesicht oder sonst was. Abseits! Unser Torschütze steht 3 Meter vor seinem Gegenspieler, überläuft ihn schiesst den Ball ins Tor und der Herr meint das ist Abseits! Völlig unklar was den Linienrichter da "geblendet" hat. Der Hauptschiri trug die Entscheidung mit, warum auch immer. Alle Beteiligten, selbst die Nordostler (Torwart, Trainer, Spieler) sagten das kann niemals abseits sein! Nun gut! Es blieb somit beim 1:0 zur Pause. Wir mussten es ja so hinnehmen.
Die 2. Halbzeit wars das selbe Bild. Die Gastgeber waren einfach bissiger und körperlicher. Hatten einige Chancen. Wir spielten gut mit, aber zu oft zu überhastet schlossen wir ab bzw. spielten wir ab. Der Linienrichter blieb die gesamte Spielzeit noch im "Bilde" mit kuriosen Abseitsentscheidungen auf beiden Seiten (z.B. das 4:0 wo der Passgeber auf den Torschützen auch fast 2m im Abseits steht). Gut. Is halt so leider. Nach dem 2:0 und nach der gelb-roten Karte machten wir dann auf, spielten mit nur noch 2 echten verteidigern und schmissen alles nach vorn. Wir hatten auch jetzt noch gute Möglichkeiten, nutzten sie leider nur nicht und durch unser volles Risiko nun schafften sich natürlich auch mehr Räume für Nordost, die sie halt zum Ende hin eiskalt ausnutzen.
Man kann jetzt spekulieren, was wäre wenn das 1:1 zählt usw usw. Aber am Ende muss man sich auch eingestehen, dass die Gastgeber einfach körperlicher und in den Zweikämpfen bissiger waren und somit den Sieg wohl auch verdient haben. Auch der Linienrichter schiesst keine Tore! Allerdings hatte dieser an diesem sonnigen Nachmittag einen sehr dunklen, gebrauchten Tag. Glückwunsch an den FSV zum Sieg in einer überaus fairen Partie.
Nun müssen wir uns auf das nächste Heimspiel am Samstag fokussieren und dort gegen den PSV Rostock II versuchen die Punkte auf der Roten Erde zu behalten. Zusammen werden wir dieses Ziel auch meistern.

 

Motor-Aufstellung:
Schmäh - Karok, Kords, Reiche (66. Schüler), Simon, H. Peters, Baschinski, Enskat, O`Connell (73. Pohnke), P. Möller, Thürkow
Bes. Vorkommniss: Gelb-Rot für Steffan Thürkow (Motor/ 63.)

 

Torfolge:
1:0 (22.), 2:0 (57.), 3:0 (74.), 4:0 (84.)

 

20. Spieltag

 

 

Samstag, 29.04.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" - Eintracht Groß Wokern 7:0 (6:0)

 

Am 20. Spieltag empfingen wir den Tabellenletzten von Eintracht Groß Wokern. Wir hatten da noch eine kleine Rechnung offen aus dem Hinspiel (0:1 für Wokern). Im Vorfeld wurde es angesprochen und es war allen auch klar, hier musste ein Sieg her. Gegen nur 10 angetretene, schwache Gäste, die nur eine nennenswerte Offensivaktion kurz vor Schluss in der 86. hatten, hatten wir leichtes Spiel.
Von Anfang an gings wie ein Sturmlauf auf das Gäste- Tor. Bereits nach 10 Minuten belohnten wir uns mit dem ersten Tor. Wir erspielten uns Chance um Chance und liessen die Wokerner quasi gar nicht aus ihrer Hälfte. So war der Halbzeitstand schon von 6:0 hochverdient.
Und die 2. Hälfte fing genauso an. 17 Sekunden nach Wiederanpfiff vom guten Schierigespann, das aber auch eine aüsserst einfache weil faire Partie zu leiten hatte, erzielten wir das 7:0.-den Endstand. Leider versäumten wir es in der Folgezeit durch viele ungenutzte Chancen, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Wir versuchten zu viel durch die Mitte, anstatt konsequent weiter über Aussen zuspielen. Nach den Wechseln dann hatte man den Eindruck, das alle irgendwie einen Gang runterfahren. So sah es zumindest aus. Was aber vielleicht auch ganz normal ist. Aber das ist nun auch alles "meckern" auf hohem Niveau! Wir wollten hier die 3 Punkte, egal wie. Das ein so toller Sieg rausspringt, hätte wohl kaum jemand erwartet. Auch wenn der Gegner in Unterzahl und dazu noch sehr schwach war, muss man erstmal so gewinnen. Mann das Spiels war sicherlich Patrick Möller mit seinen 4 Toren. Schön anzusehen natürlich auch die direkt verwandelte Ecke von Chrischi Baschinski. Aber Alle haben konzentriert, sehr lauffreudig und mannschaftlich geschlossen mit dem Willen zum Sieg agiert, ein tolles Spiel gezeigt und zum wichtigen Sieg somit beigetragen. Danke an Matze Fischer und Andreas Simon aus der 2. Herren und A-Junior Dennis Enskat!
Am nächsten Sonntag erwartet uns nun ein ganz anderes Kaliber zum Stadt- und für unseren Mannschaftsleiter auch Familienderby. Wir müssen um 14 Uhr beim wiedererstarkten FSV NordOst Rostock e.V. antreten. Die Vereinsfreundschaft und Familiengeschichte wird hier wohl mal ausgeblendet werden müssen kurzzeitig, denn auch hier wollen wir versuchen was zählbares mitzunehmen. Gemeinsam packen wir auch das! Wir müssen aber gewarnt sein, denn auch die Nordostler brauchen noch jeden Punkt! Auf ein schönes, faires Spiel in Pastow.

 

Motor- Aufstellung:
Martens - Karok, Heukmes, Reiche (52. Fischer), Simon, H. Peters, Keilbar (52. Kords), Enskat (52. M. Peters), Baschinski, O´Connell, P. Möller

 

Torfolge:
1:0 Möller (10. /Freistoss H. Peters), 2:0 Baschinski (11./ dir. Ecke), 3:0 P. Möller (14./ Enskat), 4:0 Enskat (19.), 5:0 P. Möller (41./ Ecke H. Peters), 6:0 P. Möller (45./ Ecke H. Peters), 7:0 O´Connell (46. / P. Möller)

19. Spieltag

 

 

Samstag, 22.04.2017 14.00 Uhr

 

VfB Traktor Hohen Sprenz - SG "Motor Neptun" 4:0 (0:0)

 

Wir reisten mal wieder mit einem völlig anderen Kader nach Hohen Sprenz und traten dort somit wiedermal mit einer völlig anderen Aufstellung an. Bei starken Winden wurde das Spiel pünktlich angepfiffen.
In der ersten Halbzeit 1 waren wir mit dem Wind im Rücken doch die bessere Mannschaft und erspielten uns gute Chancen um sogar mit einer Führung in die Kabinen zu gehen. Leider versäumten wir es mal wieder unsere Chancen zu nutzen. Ansonsten hatten wir uns nichts weiter vorzuwerfen bis hierhin.
In Halbzeit 2 dann stellten die Gastgeber um und kamen mit mehr Schwung aus der Kabine. So kam was kommen musste. Wer eigene, beste Chancen nicht nutzt, wird meist bestraft. Das frühe 1:0 und vor allem das kuriose 2:0 brachen uns quasi das Genick. Wir schmissen zwar nochmal alles nach vorn, versuchten viel, aber konnten kein Kapital mehr draus schlagen. Die Sprenzer konterten uns noch 2x mal aus und wir standen mit leeren Händen da.
Auf Grund der ersten Halbzeit fällt der Sieg zwar vielleicht verdient aus , aber sicher um 1-2 Tore zu hoch. Kämpferisch. läuferisch und auch spielerisch können wir niemanden was vorwerfen. Unser Problem war hier einfach unsere Chancenverwertung.
Wir sollten nun aber nicht in Panik verfallen, müssen dran bleiben. Weiter arbeiten und uns konzentriert zusammen auf die nächste wichtige Aufgabe, das Heimspiel am Samstag um 15 Uhr gegen den Tabellenletzten aus Groß Wokern, vorbereiten. Hier muss definitiv ein "Dreier" her. Das sollte jedem klar sein. Aber auch das wird sicher auch kein Selbstläufer. Aber belohnen müssen wir uns dann endlich mal wieder selber!
Danke an die 3 A-Jugendlichen, die auch schon ein Spiel in den Knochen hatten und trotzdem aushalfen. Danke auch an Simmer aus den Alten Herren und die 4 2. Herrenspieler. Allesamt haben sich trotz allem den Allerwertesten aufgerissen. Danke dafür!

 

Motor-Aufstellung:
Schmäh - Simmen, Heukmes, Reiche (71. Fischer), Karok, H. Peters, Ott (69. Keilbar), Enskat (57. Schüler), O´Connell, Simon, Baschinski

 

Torfolge:
1:0 (52.), 2:0 (68.), 3:0 (70.), 4:0 (85.)

 

18. Spieltag

 

 

Samstag, 08.04.2017 15.00 Uhr

 

FSV Krakow am See - SG Motor Neptun Rostock 3:0 (1:0)

 

Mit nur 4 Spielern aus der eigentlichen 1. Mannschaft reisten wir an diesem Spieltag nach Krakow am See.
Mit Max, Martin, Matze Fischer, Matze Bünger und Steffan Thürkow aus der 2. Herren, mit Dennis, Eric und Sebastian aus der A-Jugend und mit Costa aus den Alten Herren versuchte das Trainergespann eine bestmögliche Aufstellung zusammenzuschustern. Allein das der eigentliche A-Jugendstammtorwart Erik im Sturm ran musste war schon bezeichnend, wie schwer sich das alles gestaltete. Egal wie. Das Spiel musste gespielt werden und wir wollten, auch wenn es von vornherein jedem klar war, das es schwer wird, wenigstens einen Punkt mitnehmen.
Fast Pünktlich wurde die Partie angepfiffen. Krakow legte sofort los. Wir fingen nervös an, wohl auch durch die ungewohnten Positionen die einige inne hatten. Nach 12 Minuten dann die Führung der Gastgeber. Danach das selbe Bild. Wir versuchten dagegenzuhalten und auch nach vorn zu spielen. Leider ohne die nötige Durchschlagskraft oder mit viel Ballverlusten durch ungenaue Pässe oder zu viele Einzelaktionen. Anders die Krakower. Sie spielten nach vorn und hatten gute 3-4 Chancen zu erhöhen, die unser Keeper Max, der einen glänzenden Tag hatte, mit tollen Paraden hier schon entschärfte und uns somit im Spiel hielt. Wir kamen zwar auch besser ins Spiel. aber was zählbares sprang nicht mehr heraus leider.
0:1 zur Pause aus unserer Sicht. In Halbzeit 2 wollten wir versuchen ein schnelles Tor der FSV-ler zu verhindern und vielleicht mehr Druck selbst aufzubauen.
Kaum in der Kabine noch angesprochen, klingelte es nach Wiederanpfiff gleich zum 2:0, wobei Max auch nichts mehr retten konnte. Die Hausherren hatten nun noch viele Chancen, aber immer wieder war Max mit tollen Paraden zur Stelle oder sie scheiterten am eigenen Unvermögen. Zwischen durch immer mal wieder kleine Nadelstiche von uns, die aber nichts brachten. Dennis, der ein tolles Spiel machte und Paddy versuchten das Spiel an sich zureissen. Eric rannte sehr viel vorne, aber gerade für ihn war es natürlich schwer. Nach den Einwechslungen hatte "Oldie" Costa wohl den einzigen richtigen Torschuss, den der Krakow-Keeper aber auch problemlos aufnehmen konnte. Kurz vor Schluss dann der endgültige KO für uns. 3:0 für Krakow. Ein Sieg der natürlich in Ordnung geht.
Nun kann man spekulieren. Was wäre wenn und wie wäre es gewesen usw.. Es war nun mal so wie es war. Wir wussten dieser Tag würde kommen bei unserem kleinen Kader. Und wenn man sieht, das man Woche für Woche mit einer anderen Aufstellung spielt und sich aber alle Beteiligten immer wieder den Allerwertesten aufreissen, dann kann und muss man auch mit solchen Rückschlägen leben.
Uns bleibt nun nur uns zu bedanken bei den 2.Herrenspielern, bei den 3 A-Jugendlichen und bei dem 41!-jährigen "Oldie" Costa, die 1. die für uns doch weite Reise auf sich nahmen, was auch nicht immer selbstverständlich ist und 2. allesamt toll kämpften und uns somit klasse unterstützen. Danke natürlich auch die jeweiligen Trainern, die uns eigentlich Woche für Woche helfen und Spieler abgeben. Danke für diesen Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft, der auch zeigt das wir wieder immer mehr enger zusammenrücken.
Nun haben wir am freien Wochenende Ostern vor der Brust und können dann beim grossen Eiersuchen regenerieren und mal abschalten. Was aber nicht heisst das wir uns völlig ausruhen sollten. Trotzdem sollten wir im Training weiter Gas geben und uns auf die nächsten schweren Spiele vorbereiten. Am Wochenende nach Ostern geht es dann zu Traktor Hohen Sprenz, was, wie wir wissen, auch kein Selbstläufer wird. Aber definitiv auch hier zählbares für uns drin ist.

 

Motor-Aufstellung:
Max Schmäh - Christian Baschinski, Karl Karok, Mathias Fischer, Martin Schröder (75. Sebastian Lawerenz), Mathias Bünger, Dennis Enskat, Liam O`Connell, Patrick Möller, Eric Novacek (75.Costica Oprea), Steffan Thürkow

 

Torfolge:
1:0 (12.), 2:0 (47.), 3:0 (87.)

 

17. Spieltag

 

 

Samstag, 01.04.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - Rostocker FC III 4:1 (2:1)

 

Am Samstag empfingen wir zum 17. Spieltag die Mannen vom Rostocker FC III auf heimischen Geläuf.
Das Ziel war klar, wir wollten unbedingt den ersten Sieg der Rückrunde einfahren.
Das zeigten wir auch von Anfang an auf dem Platz. Vom ganz guten Schiedsrichtergespann die Partie pünktlich angepfiffen, legten wir los wie die Feuerwehr. In den ersten 2 Minuten des Spiels gleich 2 Riesenchancen die wir leider nicht nutzen können. Dann war zu sehen wie schnell sich sowas rächt. In der 3. Minute dann ein Konter der Gäste. Wir stehen in der Defensive nicht gut und Rumms - 0:1. Vorweg, viel mehr kam aber auch nicht mehr von den Gästen. Dagegen wir ganz anders. Nicht geschockt vom Rückstand spielten wir direkt auf Sieg weiter. Erspielten uns eine Vielzahl von Chancen. Durch zwei Tore, wo der Ball beide Male hinter die Linie trudelte und das auch ziemlich glücklich somit aussah, drehten wir somit trotzdem auch hochverdient die Partie noch vor der Pause zum 2:1. Ganz wichtig!
In Halbzeit 2 verflachte das Spiel etwas. Zwar ging es auch nun nur in eine Richtung aufs Gäste-Tor, aber irgendwie gelang uns vorerst nicht mehr so viel. Die Gäste kamen so gut wie gar nicht mehr zur Entfaltung, und wenn waren es Fernschüsse die im "Niemandsland" landeten oder unser Keeper Enno hatte alles fest im Griff. Mitte der 2. Halbzeit nahmen wir dann wieder mehr Fahrt auf und kamen dann auch zum wohl vorentscheidenen 3:1-Treffer. Von nun an wollten wir die RFC-ler wohl wieder an die Wand spielen so schien es. Chance um Chance durch frühe Ballgewinne und auch gutes Zusammenspiel. Wir drückten die Gäste förmlich an den eigenen Strafraum. Leider konnten wir von den vielen Chancen dann nur noch einen berechtigten Foulelfmeter sicher verwandeln zum 4:1-Endstand.
Am Ende ein hochverdienter und wichtiger Sieg, der noch höher hätte ausfallen müssen gegen schwache Gegner. Endlich haben wir uns für unseren Aufwand belohnt. Wir investierten geschlossen als Team viel mehr als die Gäste. Spielerisch sah es oft auch sehr gut aus wie die vielen Chancen zustande kamen durch tolles Zusammenspiel. Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit kleinen "Schönheitsfehlern", wie beim Gegentor. Diese Fehler gilt es abzustellen
Glückwunsch Männer. Diesen wichtigen "Dreier" habt ihr Euch verdient. Aber darauf ausruhen is nicht! Schon am nächsten Samstag erwartet uns beim FSV Krakow am See ein schweres Auswärtsspiel und da werden wir uns nochmals enorm strecken müssen um auch hier was Zählbares mitzunehmen.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Karok, Reiche (58. Kords), Heukmes, Simon, H. Peters, Keilbar, Möller, Baschinski, O`Connell, Thürkow (75. Bünger)

 

Torfolge:
0:1 (3.), 1:1 Thürkow (21.), 2:1 Keilbar (28./O´Connell), 3:1 Möller (72./Baschinski), 4:1 Simon (82./FE)

 

16. Spieltag

 

 

Samstag, 18.03.2017 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - Bölkower SV II 0:2 (0:2)

 

Am 16. Spieltag erwarteten wir keinen geringeren als den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten Bölkower SV II zum Heimspiel bei stürmischem "Herbstwetter", mit dem beide Mannschaften so ihre Probleme bekommen sollten.
Wir zuerst mit dem Gegenwind von Wetter und Gästen. Begannen wir in der ersten Hälfte doch noch zu nervös, verkrampft und teilweise wohl auch zu ängstlich, drückten die Gäste mit Rückenwind mehr und mehr auf unser Tor. Allerdings ohne das es sehr gefährlich wurde. Leider entschieden dann aber doch auch 2 Fehler unsererseits in Halbzeit 1 dieses Spiel. Es waren quasi Geschenke, die die Bölkower dankend annahmen. Naja. Passiert. Wir verkauften uns daraufhin weiter aber sehr teuer.
Gerade im 2. Durchgang wurden wir noch mutiger, aggressiver und versuchten viel, erspielten uns auch einige Chancen. Allerdings blieben die starken Gäste auch gefährlich und hatten noch 2-3 gute Chancen zwischendurch. Gerade aber in der Schlussviertelstunde drückten wir die Bölkower gar in ihre Hälfte, so hatte es den Anschein. Leider haben wir nur keine unserer guten Möglichkeiten nutzen können und uns somit auch nicht mehr belohnen können.
Physisch und auch fussballerisch war uns der Tabellenführer zu sehr überlegen, was auch zu erwarten war. Allerdings hielten wir toll dagegen und machten ihnen das Leben oft schwer durch unseren Kampf, Willen und Leidenschaft, so das es für Sie zu einem schweren Arbeitssieg wurde und nicht eine lockere Trainingseinheit wie noch im Hinspiel (0:12). Gerade auf unsere 2. Halbzeit gegen einen sehr starken Gegner in einem überaus fairen Spiel, lässt sich sehr aufbauen. Alle Beteiligten hängten sich voll rein. Aus diesem Spiel nehmen wir überwiegend das Positive mit. Wenn wir das weiter beherzigen und kleinste Fehler abstellen werden wir auch wieder Siege feiern. Auch die 3 aus der 2. Herren und A-Junior Til Schüler machten ihre Sache sehr gut. Danke an dieser Stelle fürs aushelfen.
Am nächsten Wochenende nun können wir an einem spielfreien Wochenende die Füsse hochlegen.
Danach kommt der Rostocker FC III auf unsere "Rote Erde". Hier wollen wir die 3 Punkte unbedingt. Verkaufen wir uns so wie gegen den Tabellenführer, den wir uns übrigens auch nicht zum Maßstab nehmen sollten, werden wir das Ziel, 3 Punkte, gemeinsam schaffen.

 

Motor Aufstellung:
Martens- Baschinski, Fischer (67. Schüler), Heukmes (77. Bünger), P. Möller, Schröder, H. Peters, Keilbar, Thürkow, Mahlke, O´Connell

 

Torfolge:
0:1 (12./FE), 0:2 (27.)

 

15. Spieltag

 

 

Sonntag, 12.03.201710.00 Uhr

 

TSV Thürkow - SG "Motor Neptun" Rostock 0:0

 

Am 15. Spieltag traten wir zu ungewohnter, frühen Zeit beim TSV Thürkow an. Dieses Spiel sollte von Anfang an für uns nicht zu den Leckerbissen der Ligaspiele gehören, da wir wussten, das für uns in Thürkow zuletzt die Trauben doch immer sehr hoch hingen. Am Ende, nach einem kampfbetonten Spiel auf schwer bespielbaren Boden, stand ein leistungsgerechtes 0:0- Untentschieden auf dem Spielberichtsbogen. Einen Sieger hatte das Spiel jedenfalls auch nicht verdient.
In Halbzeit 1 versuchten wir zwar von Anfang an das Zepter in die Hand zu nehmen, aber die Gastgeber hielten aggressiver dagegen, ohne dabei meist in die Unfairness zu geraten. Sie störten unseren Spielaufbau einfach früh, sodass wir nicht wirklich zu unserem Spiel fanden. Der Untergrund trug sein weiteres mit zunehmender Spielzeit dazu bei. Passkombinationen waren kaum möglich. Bälle versprangen auf beiden Seiten zu hauf. Es wurde also schnell klar, das Spiel wird ein Kampfspiel auf Augenhöhe und der Platz sollte immer holpriger und tiefer werden. Auf beiden Seiten gab es einige Chancen. Aber irgendwie wollte bei keinem der Teams der Ball ins Tor. Die flinken Stürmer der Gastgeber, die unsere Abwehrreihe oft beschäftigten, hatten so ihre Problemchen mit unserem gut mitspielenden Keeper Enno oder mit Platz und eigenes Unvermögen. Wir Im Spielaufbau oft zu nervös, letzte Pässe kamen nicht an und es wurden oft wieder nicht rechtzeitig, falsch oder gar nicht abgeschlossen.
In der Halbzeitansprache sprachen wir die Gesamtsituation an. Allen war klar das es auf diesem Platz nicht schöner werden konnte. Wir wollten agressiver, früher in die Zweikämpfe gehen und hinten kein "TikiTaki" mehr spielen. Taten wir auch. Aber zunächst liessen wir uns etwas hinten rein drücken, standen zu defensiv. So waren die Hausherren am Drücker. Mit ihren langen Bällen fütterten sie ihre beiden "Flitzer" vorne. Allerdings war meist wieder bei Enno oder im Toraus Schluss. Wir schienen dann nun doch wacher zu werden. Versuchten nach und nach unser Vorhaben immer mehr umzusetzen. Pressten früh rauf. Standen enger an den Leuten. So kamen wir auch noch zu ein paar guten Chancen, die wir aber auch nicht clever genug ausspielten, abschlossen oder dem Platz geschuldert verholpert und verstolpert waren. So endete diese Partie mit 0:0. Gerecht!
Wir versuchten viel, wieder mit einer anderen Aufstellung. Dazu die Platzverhältnisse, die wirklich eher einer Wiese glichen als einem Fussballrasen. Aber dafür können die Gastgeber ja selbst auch nix und auch Sie hatten ja hier drauf so ihre Probleme. Dafür das hier Fussball spielen kaum möglich war, verkauften wir uns trotzdem wieder gut und traten als Team auf. Mit Glück gewinnt man so ein Spiel, mit viel Pech verliert mans. Wir müssen in Zukunft noch mehr unser Zusammenspiel finden, vor allem unsere Möglichkeiten mehr und oft auch früher ausspielen und/oder abschliessen. Ausserdem hat es oft den Anschein, das wir oft echt zu "nett" sind. Also sollten wir auch wieder mehr Biss, mehr Aggressivität, ohne dabei unfair zu werden, an den Tag legen. Teamgeist, Wille, Kampf, Leidenschaft usw. stimmen alles.
Nächsten Samstag empfangen wir nun den Spitzenreiter aus Bölkow auf heimischer "Roter Erde". Das wir da vom Hinspiel einiges gut zu machen haben, brauchen wir wohl nicht lange erzählen. Wenn wir weiter so zusammenstehen, weiter immer mehr unsere Fehler abstellen, können wir auch hier was zählbares erreichen. Das das wohl aber nicht einfach wird, ist wohl jedem klar!
Danke an die 2. Herrenspieler und "Oldie" Maik Krüger fürs heutige aushelfen.

 

Motor- Aufstellung:
Martens - Reiche, Kords, Baschinski, Simon, Möller, H. Peters, Keilbar, Thürkow, Mahlke, O`Connell ( 63. Krüger)

Leider ohne Einsatz: Pohnke, Winkski

 

Tore: Fehlanzeige

 

14. Spieltag

 

 

Samstag, 04.03.2017 14.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - Union Sanitz 2:2 (1:1)

 

Zum Rückrundenauftakt am 14. Spieltag unserer Kreisoberligastaffel empfingen wir am vergangenen Samstag vor heimischen Publikum die Mannen von Union Sanitz.
In Halbzeit eins von beiden Mannschaften ein nervös wirkender Beginn. Die Gäste wussten nich wiirklich wie und wir wollten zwar und konnten auch, aber waren in entscheidenen Situationen nicht entschlossen genug oder überdrehten. Nach ca 15 bis 20 Minuten wurden wir aber sicherer und legten die Nervosität ab. Wir bestimmten das Spiel von nun an ohne wirklich eine echt Chance für die Gäste zuzulassen. Hingegen erspielten wir uns 2 Riesenmöglichkeiten die eigentlich das 1:0 und 2:0 hätten sein müssen. Leider ging aber Steffans Schuss nur an die Latte und Liam entschied sich für den in diesem Moment wohl falschen Weg, als er allein auf den Torwart zu läuft und noch querlegt, anstatt in dieser Situation cool abzuschliessen. Dann die 40. Minute höhe der Mittellinie. Ein Sanitzer sprintet zur Auslinie, will nur noch den Ball im Spiel halten, knallt den Ball völlig planlos nach vorn und plötzlich liegt der Ball in unserem Kasten. Was ne Bogenlampe, wobei Eric sich leider verschätzte etwas. Von gewollten Torschuss kann hier bestimmt keine Rede sein. Trotz des Rückstands quasi aus dem Nichts schienen wir nicht geschockt, im Gegenteil. Wir erzielten direkt im Anschluss schön rausgespielt den Ausgleich. 1:1 hiess es somit zur Pause.
In Halbzeit 2 wollten wir noch bissiger, noch geiler werden auf den Sieg. Die langen Bälle der Gäste noch mehr unterbinden schon durch frühes Pressing. Von nun an spielten eigentlich nur noch wir auf das Gäste-Tor. Dann aber wieder ein langer Ball. Karl will klären, kriegt den Ball aber irgendwie nicht wirklich weg, der Ball legt sich quasi wie von allein direkt vor die Füsse eines Sanitzers. Der Zeigt Herz und knallt den Ball ins Tor. Bumm! 1:2! Wieder aus dem Nichts. Wieder in einer Phase wo wir drückten. Aber auch wieder nichts von Schock bei uns zu spüren. Es schien als sich alle anschauten und alle sagten" Jetzt erst Recht!". Jedem war anzusehen wie sehr man den Ausgleich wollte. So kams auch. Liam wird im Strafraum durch einen stehengebliebenen Fuss gefoult. Pfiff! Elfmeter. Stefan verwandelte sicher zum 2:2 Ausgleich. Nun wollten wir alles. Den Sieg! Wir spielten nur noch auf ein Tor. Drückten die Gäste mehr und mehr in die eigene Hälfte. Wenn sie mal rauskamen durch langen Ball, der aber ganz selten nur noch bei den eigenen Leuten ankam. Wir rannten, kämpften und spielten. Wir erspielten uns noch richtig gute 4-6 Chancen. Aber wie es so ist an solchen Tagen, war das Tor der Gäste wie vernagelt. Es wollte einfach kein Ball mehr über die Linie rollen. So blieb es am Ende bei einem 2:2, wo wir uns sicher etwas drüber ärgern können, aber mit dem Punkt leben müssen. In diesem Spiel haben wir uns wirklich nicht viel vorzuwerfen, ausser vielleicht das wir einfach nicht die vorentscheidenen 2-3 Tore in Halbzeit 2 machen. So nehmen wir viel gutes mit. Moral, Teamgeist, Leidenschaft stimmten wieder. 2 mal nach Rückstand fast sofort zurückgekommen. Spielerisch verbessert. Ein guter Auftritt vor allem in Halbzeit 2 für den Rückrundenauftakt. Darauf lässt sich aufbauen und daran müssen wir anknüpfen. Irgendwann gewinnen wir so ein Spiel auch wieder. Am besten schon nächste Woche in Thürkow am Sonntag um 10 Uhr.
Danke an Steffan und Clemens aus der 2., Maik Krüger aus der Alten Herren und an Erik aus der A-Jugend fürs aushelfen und an unsere Ordner und Fans!

 

Motor-Aufstellung:
Novacek - Baschinski, Karok, Reiche, P. Möller, H. Peters, Keilbar (72. Winksi), Krüger, O`Connell, Thürkow, Mahlke

 

Torfolge:
0:1 (40.), 1:1 Möller (41./Mahlke), 1:2 (48.), 2:2 Thürkow (54./FE., O´Connell)

 

13. Spieltag (vorgezogen)

 

 

Samstag, 19.11.2016 14.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV Krakow am See 1:3 (0:3)

 

Schönes Wetter, guter Platz, gute Besetzung, eine Verabschiedung und ein gebührender Rahmen - eigentlich war alles perfekt um ein gutes Spiel zu zeigen!
"Barta“ wir wünschen Dir auf diesem Wege nochmal alles Gute für dich und deine Familie in Hamburg! Du wirst uns fehlen!

 Doch am Ende müssen wir dieses Spiel ganz ganz weit unten in der Schublade einordnen und uns bei allen Beteiligten, ob Schiedsrichter, Gegner, sogar unseren eigenen Spielern und Fans aufrichtig entschuldigen! Nicht nur, dass wir das Spiel bereits nach 20 Minuten durch schülerhaftes Deckungsverhalten verloren haben, sondern vielmehr durch unseren verbalen Auftritt die letzten 70. Spielminuten! Auch, wenn das sonst relativ ordentlich pfeifende Schiedsrichtergespann durch zwei Personen von Arroganz und Überheblichkeit kaum zu toppen war, müssen wir uns einfach mal eingestehen, dass selbst eigene Spieler unserer Mannschaft über die Art und Weise einiger nur mit dem Kopf schütteln konnten. Hinzu kommt, dass einige sogar gegen eigene Mitspieler ein Ton an den Tag legten, der in einer Mannschaft so null vorkommen darf! Zum Spiel gibt es nicht allzu viel zu sagen. Zwei Hochabschläge und ein Einwurf reichten um uns drei Eier ins Nest zu legen. Unser Vorhaben war bereits nach vier Minuten über den Haufen geworfen. Im Anschluss versuchten wir zwar so einiges spielerisch zu lösen und waren gerade in der zweiten Hälfte das absolut bessere Team, hatten auch gute Möglichkeiten und was wäre wenn es nach dem frühen Anschlusstreffer noch das 2:3 gefallen wäre? Aber das ist müßig darüber fachzusimpeln! Letztlich ist der Sieg für Krakow verdient, weil sie einfach mehr investiert haben, weil sie wussten um was es geht und weil sie sich einfach auf das Wesentliche konzentriert haben. Wir hingegen haben eine Riesen-Chance verpasst uns wirklich nach unten abzusetzen und somit sind wir - nachdem alle ihre letzten Spiele gespielt haben - da, wo wir nicht hinwollten - und zwar mitten im Abstiegskampf! Wir sollten die Augen wieder öffnen, aufhören Dinge schön zu reden und die Fehler wieder bei uns suchen! Dieses Spiel kann uns umwerfen, wenn wir nicht die richtigen Schlüsse ziehen - jeder einzelne! Und wir sollten uns die Frage stellen: Ist das was wir in den letzten Wochen investieren, Leistung, Trainingsbereitschaft, Teamplay, Zusammenspiel, Spaß, miteinander, usw. momentan ausreichend um aus diesem fußballerischen Tal wieder rauszukommen?
Ein großer Dank geht an Simmer und gerade an unsere A-Junioren Till, Florian und Erik für Ihre Bereitschaft! Gerade an die jüngere Fraktion, hakt dieses Spiel schnell ab - das war nicht die 1. Männermannschaft die wir kennen!!!
Jetzt haben wir genügend Zeit Dinge aufzuarbeiten und hoffen, dass wir uns im Winter wieder finden, uns kräftig schütteln und einfach mal Resetten um im März 2017 wieder bessere Auftritte hinzulegen. Das Trainerteam

Aufstellung:
Erik Novacek - Karl Karok , Martin Kords , Paul Keibar (46. Til Schüler) - Marc Peters , Daniel Simmen , Patrick Möller , Henning Peters - Florian Starke , Nico Zicker , Jan Mahlke

bes. Vork.:
Gelb- Rot Marc Peters (82.)
4 von 5 Karten wegen Meckern!

 

Torfolge:

0:1 (4.) ; 0:2 (14.) ; 0:3 (20.) ; 1:3 Nico Zicker (53. / Jan Mahlke)

 

 

12. Spieltag

 

spielfrei

 

11. Spieltag

 

 

Samstag, 12.11.2016 14.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" - KSG Lalendorf/Wattmannshagen 2:0 (1:0)

 

Am 11. Spieltag der laufenden Saison empfingen wir auf heimischem Geläuf mit der KSG Lalendorf/Wattmannshagen unseren sogenannten "Angstgegner", da wir in der Verhangenheit kein Spiel gegen die KSG-ler gewinnen konnten. Das Ziel war hier ganz einfach gesetzt. Gerade,trotzdem, erst Recht die 3 Punkte.
Dieses Vorhaben wollten alle umsetzen, das war von Anfang an zu sehen. Allerdings fanden wir lange nicht gegen die sehr tief stehenden Gäste die spielerischen Mittel um wirklich mal gefährlich vors Gäste-Tor zu gelangen. Viel zu hektisch und nervös, so schien es, unser Aufbauspiel von hinten raus nach vorne. Klar, bei diesen winterlichen Temperaturen und auch schwierigen Untergrundbedingungen kann nicht alles gelingen. Alle waren auch motiviert und bei der Sache. Aber irgendwie wussten wir nicht wie wir diese Mauer knacken sollten. Teilweise sah es alles sehr planlos aus. Zu einseitig unser Spiel. Stand Marc doch oft blank, wurde aber wohl oft übersehen. Sehr oft viele lange Bälle ins Nichts, Passungenauigkeiten usw.. Geduld war hier gefragt. Die Gäste waren da mit 2-3 gefährlichen Kontern doch öfter in unserem Strafraum und Motor-Keeper Martens hatte mehr zu tun als der Gäste Keeper. Zum Glück waren die Gäste nicht effektiv genug an diesem Tag. Wir waren in den Situationen defensiv zweikampfmässig nicht wirklich da und liessen die Gäste auch laufen und viel zu oft und auch zu lange konnten sie sich die Bälle hin und herschieben ohne wirklich gestört zu werden. Das wir aber dann mit schnellem, guten Kombinationsfussball viel erreichen können, zeigten wir dann bei der 1:0 Führung. Schnell hinten rausgespielt. Karl Karok mit Auge und Zuckerpass in den Lauf von Patrick Möller, der mit Auge im gegnerischen Strafraum. So sah er am langen Pfosten des KSG-Tors Spielercoach Zicker lauern, bediente Ihn mustergültig, so dass Zicker den Ball nur noch ins Tor "rutschen" brauchte. Klasse Spielzug. Toll rausgespieltes Tor. So einfach kanns gehen. Danach gings mit einer doch glücklichen 1:0- Führung in die Pause.
In Halbzeit 2 wurden wir dann besser. Wir wollten ein schnelles zweites Tor. Drängten auch darauf. Bestimmten nun mehr und mehr das Spiel. Erspielten uns die ein oder andere Chance, aber noch wollte der Ball nicht rein. Dann aber doch das zweite Tor durch Steffan Thürkow nach gutem Zuspiel von Paddy Möller. Nun war die Führung nicht mehr unverdient zumindest. Aber von nun an stellten wir das Fussballspielen wieder ein. Zwar blieben wir gut im Spiel, gewannen auch mehr und mehr Zweikämpfe, somit einige Balleroberungen. Raus kam nur nicht mehr viel dabei. Aber von den Gästen kam auch nicht mehr viel, hatten kaum noch was dagegenzusetzen. Am Ende dann steht ein 2:0-Sieg zu buche, der zwar nicht unbedingt schön anzusehen, aber auch nicht unverdient war. Alle waren einfach nur glücklich über diese 3 Punkte.
Von der Leidenschaft und Einstellung her war es ein mannschaftlich geschlossener guter Auftritt. Nur Zweikampfmässig und spielerisch müssen wir wieder mehr zu legen. Auch das sollte uns endlich wieder mehr und mehr auszeichnen.
Am nächsten Wochenende empfangen wir zum letzten Spiel der Hinrunde den FSV Krakow am See im vorgezogenen Heimspiel und wir wollen auch hier als Sieger vom Platz gehen und uns somit mit weiteren 3 Punkten in die Winterpause verabschieden. Allerdings sollten wir gewarnt sein. So werden die Krakower mit breiter Brust auflaufen nach ihrem Sieg gegen die 2. vom SV Warnemünde. Das wird auch kein Selbstläufer. Aber auch wir haben keinen Grund uns zu verstecken.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Karok, Rogga (76. Keilbar), Kords, Gantzen, H. Peters, M. Peters, P. Möller, O´Connell (70. Schüler), Thürkow, Zicker

 

Torfolge:
1:0 Zicker (44./ P. Möller)
2:0 Thürkow (58./ P. Möller)

 

10. Spieltag

 


Sonntag, 06.11.2016 13.00 Uhr

 

SV Warnemünde II - SG "Motor Neptun" Rostock 1:1 (0:0)

 

Am 10. Spieltag traten wir beim spiel-und sehr heimstarken SV Warnemünde II zu unserem letzten Auswärtsspiel der Hinrunde an. Die Gastgeber haben in den letzten 2,5 Jahren bis heute 28 Heimspiele bestritten, davon 24 Siege geholt , nur 2 Unentschieden und 2 Niederlagen musste sie hinnehmen. Am Ende unseres Spiels standen dann 3 Unentschieden nach 29 Heimspielen bei Ihnen in dieser Statistik zu Buche, in dem wir ihnen mit einem 1:1 Unentschieden einen Punkt entführten.
Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass es in der ersten Halbzeit ein zwar spannendes Spiel war, aber ohne die granz grossen Höhepunkte. Die Gastgeber hatten 2-3 Chancen, die aber unser an diesem Tag stark aufspielenden Keepers Enno entschärft werden konnten. Wir spielten zwar gut mit, aber auch ohne etwas Zwingendes zu erreichen. Es schien eher als wurde sich mehr und mehr gegenseitig abgetastet und man merkte auch das beide Truppen mehr und mehr Respekt voreinandner hatten und sich keine Fehler erlauben wollten. Somit gings mehr oder weniger leistungsgerecht torlos in die Kabinen.
In der 2. Halbzeit mit laufender Uhr wurden die Hausherren nun doch bissiger und auch immer mehr gefährlicher. Aber auch wir trauten uns etwas mehr zu nun. So kam es auch kurz nach Wiederanpfiff zu einem unserer Konter, wobei Chrischi Baschinski nach gutem Spielaufbau von hinten raus den Ball stark in den Lauf von Jan Mahlke spielte, der nur noch den Keeper ausschauen musste und dann clever den Ball ins Tor schoss zur 0:1-Führung. Es wirkte zwar etwas überraschend vielleicht, aber die Warnemünder liessen sich davon auch nicht beirren. Eigentlich rannten sie nun nur noch auf unser Tor zu und drängten auf den Ausgleich. Leider hatten wir hier meist das Nachsehen. Wir leissen sie aber auch laufen, meist ohne dagegen zu reagieren. Meist zweikampflos, unbedrängt rannten die "Roten" nun immer wieder aufs Tor zu und kamen nur 4 Minuten nach unserer Führung auch zum 1:1 Ausgleich. Von nun an stürmten die Hausherren auf unser Tor zu, scheiterten aber meist an Enno, der mit starken Paraden uns oft den Allerwertesten" rettete und so manchen Warnemünder wohl zur Verzweiflung trieb somit. Auch Jan hatte noch eine Riesenchance mit seinem Schuss in den Winkel, den aber der Warnemünder Keeper widerum noch ganz stark aus dem Winkel holte. Leider wurden danach dann die letzten 10 Minuten des Spiels sehr unschön, in einer Partie die eigentlich bis jetzt extrem fair geführt wurde zwischen den beiden Teams. Höhe der Mittellinie an der Auslinie, völlig unnötig eigentlich, rauscht ein Warnemünder rotwürdig unserem Henning von hinten in die Beine. Aufregung, Rudelbildung, leichtes Geschubse, Gemecker, Beleidigungen, gelbe Karten. Nun war Hektik drin. Dann eine Fehlentscheidung des Lninienrichters, wieder lautstarkes Gemecker von uns und die Ampelkarte für Baschi. Zwar traf es somit den Falschen, aber man muss auch mal cooler dabei reagieren und nich nur noch drauf rumhacken, wenn man schon vorbelastet ist. Der Linienrichter, der in dieser Situation wirklich das erste Mal falsch lag, ansonsten wirklich jede Situation ordentlich einschätzte, sollte man auch mal einen Fehler eingestehen dürfen. Das ganze Schiedsrichtergespann war bis hierhin wirklich mit eines der besten was wir in deser Saison hatten. Nun ja. Passiert. Es lief eh schon die Nachspielzeit und am Ende waren wir mit einem glücklich gewonnen Punkt mehr zufrieden als wohl die Warnemünder.
In einem, bis auf die letzten 10 Minuten vielleicht, wirklich fairem Kreisoberligaspiel, wobei sich beide Mannschaften schätzten und auch respektierten holten wir am Ende einen Punkt mit dem wir sehr gut leben können und uns auch mal bei Enno bedanken können, dass wir diesen Punkt mit an die Rote Erde nehmen dürfen. Somit hielten wir die Warnemünder auf Abstand. Was uns etwas in diesem Spiel fehlte war der Zweikampfeinsatz. Wir liessen hier den Gegner oft zu einfach , zu ungestört anrennen, wo wir ab und an nur hinterherrennen konnten, weil wir zuvor nicht reagierten. Auch mit manchen Schiedsrichterentscheidungen müssen wir cooler umgehen, auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, aber sonst werden wir uns Teammäßig wohl noch öfter selbst schwächen. Ansonsten war es wieder eine tolle, disziplinierte Mannschaftsleistung in der jeder wieder vollen Einsatz und auch Leidenschaft zeigte.
Zu unserem vorletzten Spiel nun am nächsten Samstag empfangen wir zu Hause unseren sogennanten "Angstgegner" aus Lalendorf/Wattmannshagen. Aber wir werden mit breiter Brust auflaufen und wollen hier unbedingt den "Dreier" auf "Roter Erde" behalten.

 

Motor.Aufstellung:
Martens - Karok, Reiche, Rogga, Pohlmann, H. Peters, Enskat (46. Gantzen), M. Peters (90.+2 Keibar), Baschinski, Starke, Mahlke

 

Anmerkung: 90. Gelb-Rot für Baschinski (Motor)

 

Torfolge:
0:1 Mahlke (51./Baschinski), 1:1 (55.)

 

9. Spieltag

 

 

Samstag, 29.10.2016 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" - SV Jördenstorf 0:1 (0:1)

 

Zum 9. Spieltag begrüssten wir am Samstag auf heimischem Geläuf den Tabellenvierten SV Jördenstorf.
Nachdem diese Partie angepfiffen wurde, kam es zu einem zwar nie wirklich langweiligem Spiel, aber es wurde auch kein fussballerischer Leckerbissen. Zwar hiess diese Partie 2. gegen 4., aber irgendwie wurde es einfach ein Hin und Her-Gespiele des Balles zwischen den beiden Strafräumen ohne viele grosse Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste von Anfang an nur auf Konter bedacht. Wir kontrolllierten das Spiel weitestgehend. Nur haperte es wieder mal mit den Abschlüssen oder wir verloren die Bälle durch Passungenauigkeiten, Unkonzentriertheiten oder auch durch eine oft viel zu unruhige Spielweise im Spielaufbau. Nach 30 Minuten dann ein Konter der Gäste. Ein langer Ball liess uns dumm aussehen und der Ball war dann drin. 0:1 quasi aus dem Nichts. Wir versuchten immer wieder vors Tor der Gäste zu kommen, aber meist war am 16ner Schluss.
Die 2. Hälfte wollten die Gäste dann nur noch die dünne Führung nach Haus bringen, taten offensiv so gut wie überhaupt nichts mehr, mauerten sich ein in ihrer Hälfte, liessen uns anrennen und lauerten, wenn überhaupt noch, auf Konter. Wir rannten auch an, aber oft viel zu überhastet, unüberlegt und mit dem Kopf oft durch die Betonwand. Das Spiel wurde immer "ekliger". Viele, kleine Nicklichkeiten bestimmten hier phasenweise das Spiel nun mehr als sportliche Aktionen. Das Schiedsrichtergespann wirkte oft überfordert, wodurch auch oft Unruhe in beiden Reihen aufkam. Wir taten und versuchten zwar nochmal viel, aber ohne was Zählbares zu erreichen. Ausser einmal Latte für die Gäste, einem Schuss von uns durch Paddy und der gelb-Roten Karte passierte nicht mehr viel.
So blieb es am Ende beim 0:1 für die Gäste in einem wohl gerade für die Zuschauer "ekligem" Spiel was aber trotzdem nie wirklich richtig unfair wurde. Die Gäste waren einfach bissiger, agressiver in den Zweikämpfen und wir versuchten dagegenzuhalten, es auch mit spielerischen Mitteln zu lösen. Keinem kann man hier den Willen und Moral streitig machen. Wir hätten in manchen Situationen einfach viel unaufgeregter und mehr mit kühlem Kopf agieren müssen. Nicht so viel auf Kraft durch die Wand. Die Gäste wirklten einfach cleverer, auch oft in ihren Aktionen gegen den Mann. Leider liessen wir uns viel zu oft darauf ein. War irgendwie wie ne kleine Lehrvorführung, so kam es rüber zumindest. Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient jedenfalls. Nun, ist nun mal so passiert. Wird uns aber nicht aus der Bahn werfen. Wir wissen ja woran es lag und genau das müssen wir aufarbeiten und versuchen abzustellen. Dann werden wir gemeinsam auch wieder Erfolgserlebnisse feiern.
Nächsten Sonntag müssen wir beim spielstarken SV Warnemünde II antreten und werden auch hier wieder alles versuchen um zu punkten.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Kords, Heukmes, H. Peters, Simmen (85. Gantzen),Karok, Baschinksi (70. Zicker), P. Möller, O´Connell (70. Schüler), Starke, Enskat

 

Bemerkung: Pascal Heukmes (Motor) sieht in der 86. gelb-rot

 

Tor: 0:1 (31.)

 

8. Spieltag

 

 

Sonntag, 23.10.2016 11.00 Uhr

 

PSV Rostock II - SG "Motor Neptun" Rostock 0:0

 

Am 8. Spieltag traten wir zum 2. Stadtderby beim PSV Rostock II an. Durch mehrere Absagen(Krankheit, Urlaub, Arbeit) noch mehr personell arg gebeutelt als letzte Woche traten wir am Damerower Weg mit quasi, wenn man Spielercoach Zicker und Kapitän Baschinski mal mit zählt, 4 Altherrenspielern und 3 2. Männerspieler an.
Nach dem Anpfiff des Schirigespanns, das nicht unbedingt den besten Tag hatte, entwickelte sich ein Spiel das zwar nie wirklich langweilig war, aber auch nicht mit den grossen Torraumszenen ausgetattet sein sollte. Die PSV-ler versuchten das Spiel zu bestimmen, wir hielten aber mit viel Erfahrung in unseren Reihen ordentlich dagegen und versuchten genauso das Spiel an uns zu reissen. Und wenn es denn mal schnell und über aussen ging wurde es auch gefährlich. Leider versäumten wir es bei diesem nassen, rutschigen Rasen die Abschlüsse zu finden und verdattelten oft die Bälle. Aber dann, Nico Zicker läuft einmal aufs Gastgebertor zu, wurde kurz vor der Auslinie im Strafraum auf jeden Fall getroffen, von den Beinen geholt, denn so eine tolle Rolle kann unser Spielercoach nicht freiwillig mehr schaffen . Fragwürdige Szene, aber naja, der Pfiff und das Zeichen auf den Punkt blieben aus. Auch die Gastgeber mit ein bis zwei gefährlichen Situationen bis zur Pause, die aber auch meist schon am 16ner verpufften.
Die zweite Halbzeit verlief nicht anders wie die erste. Wir bemüht unser Spiel nach vorn zu finden, aber viele Ballverluste und Ungenauigkeiten oder weiterhin kein oder zu später Abschluss verhinderten das wir zum Torerfolg kamen. Genauso wars aber bei den Gastgebern auch. Auch 1-2 Chancen erspielt, wovon unser Keeper Enno eine glänzend parierte, wo der PSV-ler in unserem Strafraum aus Nahdistanz zum Schuss kam. Klasse Parade! Kurz vor dem Schlusspfiff nochmals Aufregung. Nico Zicker steht im PSV-Srafraum, will einen Schuß aufs Gastgeber-Tor bringen. Ein PSV-ler hält mit dem Schuh voll drüber, Stollen voraus und trifft Zicker am Mittelfuss der auch gleich anschwoll und Zicker verletzt raus musste. Eigentlich ein klarer Elfmeter. Aber wieder kein Pfiff. Das Ding war noch klarer, als das in Halbzeit eins muss man sagen, warum hier keiner der 3 Unparteiischen eingriff war nicht nachzuvollziehen. Aber gut , auch "Schiedsrichterlegenden" muss man mal einen gebrauchten Tag zu gestehen dürfen. Am Ende blieb es beim 0:0.
Aufgrund unserer personellen Situation an diesem Spieltag können wir mit diesem Punkt ganz gut leben, auch wenn für uns wohl 2 eigentlich fällige Elfmeter nicht gegeben wurden. Danke an die Altherren-und 2. Männerspieler die aushalfen."
Am Samstag nun kommen die Jördenstorfer auf unser heimisches Geläüf zu Gast und wir wollen auch hier zählbares auf unser Punktekonto bringen.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Karok, Heukmes, M. Schröder, H. Peters, Baschinski, Pohlmann, Simmen, O´Connell, C. Winski, Zicker (89. Bünger)

 

Tore: Fehlanzeige

 

7. Spieltag

 

 

Samstag, 15.10.2016 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - FSV Nordost Rostock 2:1 (1:1)

 

Zum Stadtderby empfingen wir am 7. Spieltag die Mannen vom FSV Nordost. Schon vor dem Spiel sah man das beide Teams personell arg gebeutelt waren. Man kennt sich halt. Wie auch immer, wir wollten die 3 Punkte unbedingt zu Hause behalten.
Nach dem Anpfiff des ganz guten Schiedsrichtergespanns versuchten wir sofort das Spiel an uns zureissen und nach vorn zu spielen. So kam es bereits nach 2 Minuten zur Führung durch Liam´s halbeingesprungenen-und (so sah es aus zumindest) geschubsten Kopfball nach Ecke von Spielercoach Zicker. Nun entwickelte sich ein Spiel wo beide Mannschaften zwar wollten, aber nicht richtig konnten. Die Nordostler zogen sich überraschend weit zurück, versuchten Konter zu fahren, wobei ihr einziger, wirklicher Stürmer sich aber oft sehr alleingelassen gefühlt haben muss. Wir konnten diese Konter oft früher unterbinden, als die Bälle bei ihm ankamen. Wir versuchten das Spiel weiter zu dominieren, gelang uns auch durch die defensive Spielweise der Gäste weitestgehend, aber auch ohne Kapital daraus zu schlagen. Auch wenn wir uns nun dann auch immer mehr zurückzogen, reindrücken liessen zeitweise, blieb es meist ungefährlich bis auf 1-2 mal. So blieben in Halbzeit 1 Chancen auf beiden Seiten Mangelware bis kurz vor dem Pausentee. Nordost kommt vor unseren 16ner an den Ball, Gewühl, wir kriegen den Ball nicht weg und der Spieler haut den Ball aus dem Gewühl heraus in unser Tor. 1:1 zur Pause.
Nach Wiederanpfiff dann wurden die Nordostler doch etwas offensiver, versuchten mehr Zugriff zu bekommen. Allerdings hielten wir auch hier gut gegen und spielten im kollektiven Verbund mehr gegen den Ball und konnten die oft harmlos wirkenden Angriffe meist schon zu vor unterbinden. Es ging jetzt zwar hin und her zwischen den beiden Strafräumen, aber irgendwie sollte nichts Grossartiges passieren. Bis zur 60. Minute. Wieder Spielertrainer Nico Zicker am Ball, will ihn nach vorn in die Spitze spielen. Der letzte Mann der Nordostler will retten, hält seinen Kopf hin, will wohl den Ball zum Keeper zurückspielen, aber der steht schon woanders und der Ball landet im eigenen Tor der Gäste. Die Gäste wurden nun wütender, versuchten viel, aber es gelang nichts zählbares mehr. Wir verhinderten durch Kampf, Willen und auch Leidenschaft die meisten Angriffe der Gäste schon zu vor oder die Nordostler schossen vorbei oder in Ennos Arme. Am Ende bleib es beim knappen, vielleicht auch glücklichen 2:1-Sieg in einem schlechten Spiel beider Mannschaften. Allerdings war das wohl schon Allen Beteiligten klar vor dem Spiel, dass das hier kein fussballerischer Leckerbissen werden würde, wenn man die Aufstellungen beider Teams kennt. Uns zeichnet im Moment wirklich der Teamgeist aus und es tut gut zu wissen, egal wer auf dem platz steht, jeder hängt sich voll rein und ist sich auch nicht zu schade mal nen Fehler des anderen auszubügeln. Wir feuen uns am Ende über die 3 Punkte, bevor wir nun am nächsten Sonntag beim PSV Rostock II antreten müssen und auch da was zählbares mit an die "Rote Erde" bringen wollen.

 

Motor-Aufstellung:
Martens- Sagner, Reiche, Heukmes, Möller, Zicker, Schüler (72. Enskat), Schröder, Baschinski (77. Starke), O´Connell, Thürkow
ohne Einsatz: Rogga

 

Torfolge:
1:0 O´Connell (2./Zicker), 1:1 (45.), 2:1 Eigentor Nordost (60./Zicker)

 

6. Spieltag

 

 

Sonntag, 02.10.2016 14.00 Uhr

 

SV Eintracht Groß Wokern - SG "Motor Neptun" 1:0 (1:0)

 

Eine 1:0-Niederlage mussten wir am 6. Spieltag bei der Eintracht aus Groß Wokern am Ende hinnehmen an einem ungemütlichen Herbsttag in einem ungemütlichem Spiel. Dabei war die Stimmung vor dem Spiel im neuen Bus von "Taxi Below" und auch nach Ankunft noch richtig gut. Vielleicht "zu gut"!
Wie das Spiel dann laufen sollte zeigte sich schon in den ersten Minuten. Die Gastgeber standen enorm tief und lauerten auf Konter. Einen nutzen sie dann in der 6. Minute zum einzigen Tor des Tages. Wie der Torschütze aber davor mit gefühlten 5 Pressschlägen zwischen Ihm und verschiedenen Spielern aus unseren Reihen in Ballbesitz und zum Torabschluss kommen konnte, blieb allen ein Rätsel. Von nun an versuchten wir zwar das Spiel an uns zu reissen, fanden aber nie wirklich Mittel um die Körperbetonte Gangart und das 11-Mann Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Viel zu viele Fehlpässe, undurchdachter Spielaufbau, zu einfache Ballverluste in unseren Reihen machten uns das Leben sehr schwer. Glück hatten die Gastgeber das sie mit 11 Mann dann noch in die Kabinen zum Pausentee durften, da sie ab der 35. Minute eigentlich nur noch mit 9 Mann auf dem Feld hätten stehen dürfen. Aber der Schiri hatte ein doch sehr grosses Herz. Gut, daran lag aber nicht unser Rückstand zur Pause. Den mussten wir uns schon selber ankreiden. Das wurde auch in der Pause angesprochen.
Die 2. Hälfte ist dann schnell durch. Die Gastgeber verteidigten nur auf die knappe Führung. Wir versuchten nun wenigstens das Ruder rumzureissen. Jonnys Kopfball kurz nach der Pause hätte hierfür der "Dosenöffner" sein können, aber wie es so ist in so einem Spiel klatscht der Ball von der Latte auf die Torlinie und dann raus. Wir hatten sicher 80-90 Prozent Ballbesitz, erspielten uns hierbei aber keine grossen Chancen. Wir rannten auf das Tor der Eintrachtler ein ums andere Mal an, aber schafften es nicht die 11-Mann Mauer wirklich zu durchbrechen. Zu viel wollten wir durch die Mitte. Wenn es mal über Aussen ging, waren die Hausherren immer irgendwie dazwischen und wir konnten keine wirklichen Mittel mehr finden. So hiess es am Ende 1:0 für die Hausherren. Ob verdient oder nicht kann man sich drüber streiten. Körperbetonter, manchmal auch härter, waren sie jedenfalls kämpferisch uns überlegen. Wir hielten hier oft nicht dagegen oder einfach zuwenig. Gut solche Spiele gibt es und dieses sollte uns nun nicht aus der Bahn werfen. Wichtig wird es sein nun, nach immerhin 6 gewonnenen von 8 Pflichtspielen, trotzdem mit breiter Brust wieder aufzustehen und die nächsten, schwierigen Aufgaben anzugehen und besser zu lösen. Nächsten Sonntag um 14 Uhr haben wir die Möglichkeit in der 3. Pokalrunde bei der 2. Mannschaft von Einheit Tessin dieses Vorhaben anzugehen.

 

Motor-Aufstellung:
Martens – Reiche, Keilbar, Heukmes (83. Rogga), Karok, Groth, H. Peters, M. Peters, P. Möller, O’Connell (46. Schüler), Thürkow (76. Zicker)

 

Tor:
1:0 (6.)

 

5. Spieltag

 

 

Samstag, 24.09.2016 15.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - VfB Traktor Hohen Sprenz 5:1 (3:0)

 

Am 5. Spieltag empfingen wir auf heimischem Geläuf die uns als spielstarken bekannten Mannen vom VfB Traktor Hohen Sprenz und sollten einen 5:1-Heimsieg am Ende feiern.
Nach Anpfiff des Schiedsrichtergespanns ging es auch gleich gut los für uns. Henning versenkte einen direkten Freistoss zum 1:0 und Steffan umkurvte kurze Zeit später den Gästekeeper clever und schob zum 2:0 nach gespielten 5 Minuten ein. Eine schnelle Führung. Hoffentlich nicht zu früh dachten sich wohl auch einige unserer Fans auf der Traverse. Denn die Gäste waren keineswegs geschockt. Im Gegenteil. Sie zeigten warum wir diese Mannschaft schon vor dem Spiel so einschätzten. Die schnellen Spitzen liessen unseren Defensivverbund doch oft hinterherlaufen und blieben stets gefährlich somit. Allerdings spang zu unserem Glück nichts weiter für sie heraus. Wir wirkten oft zu nervös am Ball, spielten zu hastig, zu lässig oder manchmal auch zu spät oder gar nicht ab. Warum eigentlich bei einer 2:0-Führung die eigentlich Sicherheit geben sollte. Durch unsere nervös wirkende Spielweise und dadurch resultierenden Ballverluste brachten wir die Gäste immer wieder gefährlich vor unser Tor. Allerdings konnte man wieder niemanden in unseren Reihen den Willen, Einsatz und Leidenschaft streitig machen. Damit retteten wir meist die Bälle dann schon vor unserem Strafraum, sodass die Sprenzer kaum zu Chancen wirklich kamen. Kurz vor der Pause noch das 3:0 durch Jan wie ausheiterem Himmel. Somit gings in die Pause. Aber niemand glaubte schon an den Sieg. Die Gäste würden nicht aufgeben. Das war jedem klar.
Nach Wiederanpfiff bestätigte sich diese Vermutung dann auch. Wir zu hektisch in einigen Situationen, die Gäste eigentlich spielbestimmend. So kam es das die Sprenzer auch auf 3:1 verkürzten. Die Gäste rannten nun immer wieder an, aber wir schafften es eben durch viel Einsatz immer wieder ein Bein dazwischen zu bekommen oder Keeper Enno war wie gewohnt sicher zur Stelle und fing die Bälle runter bevor sie beim Gegner ankamen. Paddy erzielte dann das 4:1 durch einen wohl "Zufallsschüsschen", der aber für den Torwart immer länger wurde, der Ball an den langen Pfosten und von da aus ins Tor rollte. Nun war der Bann bei den Traktoren doch etwas gebrochen. Sie brachten nicht mehr viel zusammen, wir wurden sicherer. Das 5:1 durch wiederum Patrick Möller nach Querpass von Jan war dann der Schlusspunkt!
Ein 5:1-Sieg der bestimmt nicht unbedingt schön anzusehen war. Aber was uns im Moment auszeichnet, ist dieser unumstrittener Wille, die hohe Laufbereitschaft und dieser enorme Teamgeist Aller, wodurch wir unsere eigenen Fehler wieder ausbügeln. Und unsere starke Offensive kann nun mal auch solche Spiele entscheiden. Es ist schön zu sehen wie sich alle reinhängen und immer versuchen ans Limit zu gehen. Auch wenns nicht immer schön aussieht muss man eben über Kampf und Leistung auch erst solche Spiele gewinnen. Daran sollten wir festhalten und versuchen unsere spielerischen "Mängel" gleichermaßen aufzuarbeiten. Was wir auch nach und nach gemeinsam sicher hinkriegen werden.
Nächsten Sonntag um 14 Uhr gehts nach Groß-Wokern und da wird das Ziel sein unsere Serie weiter auszubauen. Vielleicht auch dort schon mit spielerischen und kämpferischen Mitteln vereint Wie auch immer, die 3 Punkte zählen auch hier am Ende. Weiter so Männer!

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Kords, Reiche, Rogga, Karok, H. Peters, Möller, Keilbar, Thürkow (87. Faupel), O`Connell (69. Schüler), Mahlke

 

Torfolge:
1:0 H. Peters (3./dir.Freistoss), 2:0 Thürkow (5./Möller), 3:0 Mahlke (45./Möller), 3:1 (56.), 4:1 Möller (66.), 5:1 Möller (85./Mahlke)

 

4. Spieltag

 

 

Sonntag, 18.09.2016 14.00 Uhr

 

Union Sanitz - SG "Motor Neptun" Rostock 2:5 (1:1)

 

1. Halbzeit "pfui", 2. Halbzeit "hui". So kann man wohl vorweg unser Gastspiel am 4. Spieltag der Saison bei Union Sanitz beschreiben. Auf Grund einer sehr starken 2. Halbzeit konnten wir hier, auch in der Höhe verdient, mit 5:2 gewinnen.
In Halbzeit 1 gelang uns nicht viel. Irgenwie hatte man den Eindruck, einige seien noch nicht wach. Versprungene, nicht-oder nur halbgetroffene Bälle. In den Zweikämpfen hatten wir oft das Nachsehen. Meistens liefen wir den Gastgebern und ihre langen Bälle nur hinterher ohne sie wirklich zu stören. Wenn die Hausherren das cleverer ausnutzen, hätte sie uns böse bestrafen können in so einigen Situationen. Aber wenn der Ball dann mal lief bei uns und gut zusammengespielt wurde, wurds auch bei den Unionern im 16ner gefährlich. Alles in allem können wir aber glücklich über das 1:1 zum Pausentee sein.
Nach der Pausenansprache des Trainerteams und dem Wiederanpfiff des Schieris dann eine ganz andere Motor-Truppe auf dem Platz. So hatte es den Anschein. Nach kürzlichen Schwierigkeiten mit wieder 1-2 langen Bällen der Gastgeber, fingen wir uns. Und wie! Wir bestimmten von nun an das Spielgeschehen. Gingen früher in die Zweikämpfe, verhinderten früher das die Unioner überhaupt lange Bälle spielen konnten, gingen früher drauf und hatten somit etliche Ballgewinne. Wir wurden auch sicherer am Ball, trafen sie wieder. Es schien, als wenn uns nun auf einmal wieder einfiel wie Fussball geht und man Spiele gewinnen kann. Wir erspielten uns Chancen. Mitte der 2. Halbzeit dann die Führung und der Ausbau Dieser fast direkt hinterher durch gut rausgespielte Treffer. Der "Genickbruch" für die Hausherren dieser Doppelschlag, so sah es aus. Union rannte zwar noch an ab und an, aber ohne wirklich einen Plan zu haben und somit war auch meist am 16ner bei uns Schluss oder ein Verzweiflungsschuß ging ins Niemandsland. Wir spielten allerdings klasse weiter und machten den Sack dann einfach noch zu mit 2 weiteren schön rausgespielten Toren. 2:5-Auswärtserfolg für unsere Mannen am Ende. Verdient auf Grund einer starken 2. Halbzeit. Nach der ersten Habzeit hätte wohl niemand mehr, nicht mal wir selbst, auf uns gesetzt. Um so schöner dann aber zu sehen und auch gut zu wissen, wie man sich von der "Schrottseite der Medaille auf die "Edelmetallseite" wenden kann und auch die Vorgaben der Trainer umgesetzt werden. Tolle, kämpferische und auch spielerische Mannschaftsleistung in der 2. Halbzeit. Wir sollten uns aber wieder daran erinnern, dass ein Fussballspiel 2 Halbzeiten hat und andere Mannschaften uns vielleicht schon in der 1. Halbzeit für unsere Fehler böse "bestrafen" könnten.
Nächste Woche Samstag nun haben wir unser 2. Heimspiel der Saison um 15 Uhr gegen Traktor Hohen Sprenz und wollen auch hier natürlich die 3 Punkte auf "Roter Erde" behalten.

 

Motor- Aufstellung:
Enrico Martens - Martin Kords, Paul Keilbar, Bruno Rogga, Henning Peters (85. Tom Gantzen), Karl Karok, Patrick Möller, Marc Peters, Liam O´Connell, Jan Mahlke, Steffan Thürkow

 

Torfolge:
0:1 Marc Peters (10./ FE), 1:1 (35.), 1:2 Jan Mahlke (62.), 1:3 Steffan Thürkow (64.), 1:4 Jan Mahlke (70.), 1:5 Jan Mahlke (84.), 2:5 (90.+3)

 


3. Spieltag

 

 

Samstag, 03.09.2016 10.00 Uhr

 

SG "Motor Neptun" Rostock - TSV Thürkow 7:0 (4:0)

 

Zum ersten Heimspiel der Saison empfingen wir den TSV Thürkow. Danke hierbei nochmals an die Gäste für die Zustimmung zum Vorverlegen auf die selbst für uns ungewohnte Zeit von 10.00 Uhr bei Heimspielen.
Das gute Schirigespann pfiff fast pünktlich die Partie an. Wir wollten sofort das Spiel an uns reissen, zeigen wer Herr im Hause ist. Das gelang auch vorerst sehr gut. Wir kontrollierten das Spiel. gingen vorn gut drauf und standen hinten sicher. So blieb es zwar auch das ganze Spiel über. Wir gingen verdient früh in Führung und Jan`s Viererpack insgesamt und die hierbei teilweise schön rausgespielten Tore, sollten dann eigentlich das nötige Selbstvertrauen und nochmehr Auftrieb geben. Aber irgendwie hörten wir auf nun nach ca 30 gespielten Minuten und einer 4:0-Führung im Rücken. Verteidigten zwar weiter gut, liessen kaum was zu für die Gäste. Aber im Spiel nach vorn lief nicht mehr viel zusammen. Versprungene Bälle durch Unkonzentriertheiten. Zu spätes Trennen vom Ball. Viel zu wenig Zusammenspiel oder Passungenauigkeiten und auch nicht konsequente Abschlüsse führten immer wieder zu unnötigen, auch nervösen Ballverlusten. So verflachte das Spiel immer weiter zum Geplänkel ohne wirkliche Höhepunkte bis in die Pause und auch in die 2. Halbzeit hinein bis hin zur ca 60. Minute. Erst dann fiel uns wohl wieder ein, wie wir es zuvor bis zum 4:0 gemacht haben. Gute Pässe und Zusammenspiel sorgten endich wieder für Wirbel und Gefahr im Gästestrafraum. Defensiv liessen wir für die Thürkower nichts nennenswertes zu. Wir erspielten uns aber nun Chance um Chance zwischen und auch nach den weiteren 3 erzielten Toren dann zum 7:0-Endstand. Thürkow damit noch gut bedient. Aber ihr Keeper reagierte in einigen Situationen sehr stark auch.
Ein verdienter Sieg in der Höhe. Aber bei mehr Zielstrebigkeit über die gesamten 90 Minuten und einer etwas besseren Chancenverwertung muss man hier mindesten die 12 Dinger vom ersten Spieltag gut machen. Aber das ist wohl meckern auf hohem Niveau. Alles kann und wird auch noch nicht klappen wie man es sich so vorstellt. Trotzdem muss man auch hier aber erstmal 7 Tore schiessen. Alles in Allem wars ein gutes, diszipliniertes Spiel von uns in einer gesamten sehr tollen Teamleistung wieder. So sind wir gemeinsam zumindest schon mal auf einem guten Weg.
Am nächsten Wochenende nun steht die 2. Pokalrunde auf dem Programm. Am Sonntag um 15 Uhr erwartet uns zwar mit dem FC Nebelküste ein Team aus der 2. Kreisklasse, aber wir wissen alle, dass das in dem Fall nichts heisst. Wir werden gewarnt sein.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Kords, Reiche (76. Heukmes), Keilbar, Gantzen, Baschinski (70. Rogga), Karok, Groth (59. P. Möller), M. Peters, O´Connell, Mahlke

 

Torfolge:
1:0, 2:0, 3:0. 4:0 Mahlke (4., 10., 25., 28.), 5:0 P. Möller (67.), 6:0 O`Connell (73.) 7:0 P. Möller (82.)

 


2. Spieltag

 

 

Samstag, 27.08.2016 11.30 Uhr

 

Rostocker FC III - SG Motor Neptun Rostock 2:3 (2:1)

 

Nach der "Schmach" am 1. Spieltag mussten wir am 2. Spieltag beim Rostocker FC III antreten und sollten am Ende einen nicht unverdienten 2:3-Auswärtssieg einfahren. Vor dem Spiel wurde bei der intensiven Ansprache vom Trainergespann Zicker/Karau zu diesem Spiel die "Mission Wiedergutmachung" ausgegeben. Und wir sollten diese Mission eindrucksvoll erfüllen.
Hierbei ging es nach dem Anpfiff vorerst nicht so gut los für uns. Nervöser Beginn, auch wenn wir versuchten das Spiel zu kontrollieren. So kam es auch das die Gastgeber zur Führung kamen. Wenn man jetzt auch annehmen sollte, die Köpfe unserer Mannschaft gingen runter. Falsch! Nichts zu spüren von hängen lassen. Jeder versuchte für den Anderen da zu sein. Es wurde sich gegenseitig Mut gemacht. Wir kamen besser und besser über den Kampf ins Spiel. Auch wenn wir trotzdem einige unnötige Ballverluste hatten, wodurch die Gastgeber immer gefährlich nahe an unseren 16ner kamen, war aber auch dort dann meistens Schluß. Wir drängten weiter auf den Ausgleich, erkämpften uns gute Möglichkeiten und folgerichtig fiel dann auch der gut rausgespielte 1:1-Ausgleich durch Liam. Jedem war anzusehen wir wollen mehr. Manchmal leider auch etwas zu viel. Vertendelte Bälle, manchmal fehlende Abschlüsse, und weitere Ballverluste brachten die RFC-ler immer wieder zu gefährlichen Kontern. So kam was kommen musste. Kurz vor der Pause der für uns doch unglückliche 2:1-Rückstand. Somit gings in die Pause. Die Ansprache ruhig und sachlich. In den Augen unserer Jungs war zu sehen " Hier geht mehr".
Anpfiff zur 2. Halbzeit. Von nun an beschränkten sich die Gastgeber nur noch aufs verteidigen und kontern. Ergebnis halten war wohl die Devise. Wir nahmen nun noch mehr die Zweikämpfe an, erarbeiteten uns Möglichkeiten. Schon ein 2. klarer Elfmeter (einen hätte es schon in Halbzeit 1 geben müssen) wurde uns verwehrt. Egal! Es ging weiter. Wir liessen uns nicht beirren. Alle zogen das Spiel durch. Kämpften, rannten, spielten. Jeder für jeden. Schon lange hatten wir den Ausgleich verdient. Nach den Wechseln dann erzielte diesen Henning aus Nahdistanz 5 Minuten vor dem Ende. Marc rannte sofort ins Gastgebergehäuse, holte den Ball für RFC und legte ihn auf den Anstosspunkt. Was für ein Zeichen! Spätestens jetzt wollte jeder unbedingt den Dreier, sich nicht mit dem Unentschieden zufrieden geben. Und so war es Marc selbst der nur 2 Minuten später einfach mal abzog und das vielumjubelte 2:3 erzielte. Hochverdient siegten wir am Ende mit 2:3.
Sicher war es nur ein Spiel, sicher sah nicht alles immer schön aus. Es war aber auch ein Schritt in die richtige Richtung. Wie wir nach dem "Debakel" von Bölkow und nach heutigem 2- maligen Rückstand zurückkamen war wirklich beeindruckend. So muss das sein. Nie aufgeben! Über den Kampf ins Spiel finden. Und das taten heute Alle! Das sollte uns wieder das nötige Selbstvertrauen einimpfen und wir sollten genau da weiter machen wo wir heute aufgehört haben. Lobenswert zu erwähnen ist hierbei auch die sehr gute, laute, aber vor allem positive Kommunikation untereinander. Insgesamt eine tolle mannschaftlich geschlossene Willens-und Kampfleistung unseres Teams!
Am kommenden Samstag empfangen wir dann zum ersten Saisonheimspiel den TSV Thürkow um 10.00 Uhr und das Ziel sollte klar sein- 3 Punkte! Das Trainergespann.

 

Motor-Aufstellung:
Martens - Kords, Heukmes (77. L. Winski), Rogga, H.Peters, M.Peters, Gantzen (77. Faupel), Mahlke, Stirnweiß (72. Keilbar), Baschinski, O'Connell

 

Torfolge:
1:0 (13.), 1:1 Liam O`Connell (33./Mahlke), 2:1 (42.), 2:2 Henning Peters (85./O`Connell), 2:3 Marc Peters (87./H. Peters)

 


1. Spieltag

 

 

Samstag, 20.08.2016 12.30 Uhr

 

Bölkower SV II - SG "Motor Neptun" Rostock 12:0 (7:0)

 

Auch wenn wir viele Ausfälle zum Gastspiel in Mühl Rosin beim Staffelfavoriten Bölkower SV II zu beklagen hatten, spricht das Ergebnis deutlich für sich und es ist somit zum Spiel nichts mehr hinzuzufügen. Wir können uns nur einmal "kräftig schütteln", Haken drunter und weitergeht´s! Danke an die Altherren- und 2. Männerspieler die aushalfen.

 

Motor-Aufstellung:
Novacek - Baschinski, Reiche, Heukmes, Rogga (58. L. Winski), Faupel, Simmen (77. Zicker), Maik Krüger, Thürkow, Stalder, Gantzen